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17.04.2019

Zinsfestschreibung erreicht, und jetzt? Prolongation oder Kredit umschulden?

Werden hohe Kreditsummen beispielsweise bei Immobilienkrediten aufgenommen, ist die Regel das für einen gewissen Zeitraum die Zinsen für diesen Kredit festgeschrieben werden. Doch was passiert, wenn die Zinsfestschreibung endet? Kredit umschulden oder verlängern?
Zinsfestschreibung Kredit umschulden oder verlängern

Mit der Frage Prolongation oder Umschuldung sehen sich viele Kreditnehmer früher oder später konfrontiert. Besonders, wenn sie einen Kredit zum Immobilienkauf oder zur Baufinanzierung aufgenommen haben. Im Kreditwesen spricht man von einer Prolongation immer dann, wenn die Zinsbindungsfrist erreicht ist, aber noch eine Restschuld aussteht. Dies ist besonders häufig, aber nicht ausschließlich bei Baukrediten der Fall – schlicht, weil es sich dabei um meist sehr große Kredite mit langer Laufzeit handelt. Oftmals ist die Zinsfestschreibung aber deutlich kürzer, als die Gesamtlaufzeit der Rückzahlungsphase. Zwar bedeutet Prolongation (lat. prolungare = verlängern) eigentlich Verlängerung. Doch die bezieht sich ausschließlich auf die Zinsbindung. Und genau genommen, wird die Zinsbindungsfrist nicht wirklich einfach nur verlängert, sondern geht oft mit einem neuen Zinssatz einher.

Kredit verlängern oder umschulden? Was ist der Unterschied?

Der größte Unterschied besteht darin, dass bei einer Prolongation der Kreditnehmer nicht gewechselt wird. In aller Regel erstellt die Kredit gebende Bank rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindungsfrist ein Angebot über eine Prolongation. Tut sie das nicht von sich aus, sollten Kunden sich aktiv an das Kreditinstitut wenden.

Wichtig ist hierbei, die Kündigungsfrist und das Ende der Zinsfestschreibung bei einem Darlehen zu beachten. Als Faustregel sollten Kreditnehmer eine 3-Monatsfrist beachten, sich also rund 3 Monate vor Auslauf der Zinsbindung mit der Bank in Verbindung setzen und ein Prolongationsangebot einholen. So haben sie ausreichend Zeit, sich auch über andere Lösungen zur Anschlussfinanzierung zu informieren. Etwa über eine Umschuldung.

Die Umschuldung von Darlehen mit hohen Kreditvolumen erfolgt in aller Regel über einen anderen Kreditgeber. Allerdings kann es sein, dass man bei einer Umschuldung von besseren Restlaufzeit- und Zinskonditionen profitiert. Besonders dann, wenn im ursprünglichen Kreditvertrag keine Prolongation vorgesehen ist. Denn Banken können einen Antrag auf Prolongation durchaus ablehnen.

Wenn die Bank eine Prolongation ablehnt:

Die ursprüngliche Bedeutung der Prolongation vermittelt den Eindruck, dass der bestehende Kredit zu neuen Konditionen (Zinsen) verlängert wird. Tatsächlich handelt es sich allerdings auch bei der Prolongation um einen neuen Kreditabschluss. Und für solche sieht die Bankenaufsicht vor, dass der Kreditgeber die Bonität seiner Kunden neuerlich prüft. Diese könnte sich während der Kreditlaufzeit geändert haben – etwa durch eine Selbstständigkeit, Verlust der Arbeitsstelle oder den Renteneintritt.

Bei negativer Bonität kann es sein, dass die Kredit ausgebende Bank entweder schlechtere Konditionen anbietet oder eine Prolongation gar nicht erst vorschlägt bzw. einen entsprechenden Antrag ablehnt. Auch Gegenangebote durch den Kreditnehmer, die mit den Konditionen, die die Bank vorschlägt, unzufrieden sind, können abgelehnt werden. Das stellt den Kreditnehmer vor die Wahl: Entweder den Kredit vollständig ablösen oder eine Umschuldung forcieren.

Ablösen, umschulden oder verlängern?

Wichtig ist in jedem Fall, die entsprechenden Fristen zu beachten. Zu kurzfristig gestellte Anträge auf Prolongation können eventuell von der Bank nicht rechtzeitig bearbeitet werden oder werden aufgrund der Kurzfristigkeit direkt abgelehnt. Dann ist man als Kreditnehmer schnell in Zugzwang. Besser ist also, die Fristen im Blick zu haben und möglichst früh, einen Antrag auf Prolongation zu stellen oder sich direkt um einen Umschuldungskredit zu bemühen.

Eine Umschuldung kann sich besonders dann lohnen, wenn die ausstehende Restschuld noch zu hoch ist, als sie aus liquidem Eigenkapital ablösen zu können. Oftmals sind die Konditionen zur Umschuldung günstiger, als die einer Prolongation. Allerdings ist dies keine allgemeingültige Regel. Manchmal fallen bei einer Umschuldung zusätzliche Gebühren an, wodurch eine eventuelle Zinsersparnis sich nicht mehr rechnet.

Umso wichtiger ist es, dass man sich als Kreditnehmer vorab über die Konditionen einer Prolongation und einer Umschuldung rechtzeitig informiert. So hat man die Möglichkeit, Angebote in Ruhe und ausführlich zu vergleichen und im individuellen Fall zu sehen, ob ein Wechsel des Kreditgebers sinnvoll ist oder nicht.

Redakteur: Markus Gildemeister

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