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Schufa-Eintrag – Ausschlusskriterium für Kredite?

Dass die SCHUFA mit ihren Informationen hinsichtlich der Bonitätsprüfung bei der Kreditvergabe eine entscheidende Rolle spielt, ist kein Geheimnis. Und doch die landläufige Auffassung, das ein SCHUFA-Eintrag automatisch zur Ablehnung eines Kreditantrags führt, ist so auch nicht richtig! Ein Blick auf die Details einer SCHUFA-Prüfung.
Schlechte Schufa kein Kredit?

Banken fragen bei jedem Kreditantrag die Schufa des Antragsstellers ab. Entsprechend stellt dessen Score ein wichtiges Kriterium für die Bewilligung oder Ablehnung des Kredites dar. Aber bedeutet ein Schufa-Eintrag immer auch automatisch, dass die Bank keinen Kredit vergibt? Bis zu welcher Grenze sind die Score-Werte okay und was beeinflusst den Schufa-Score überhaupt?

Der Schufa-Score als Zeichen für Bonität und Kreditwürdigkeit

Der Schufa-Score stellt das Endergebnis unterschiedlicher Werte dar, die zusammengerechnet das Risiko wiedergeben, das ein Kreditnehmer für den Kreditgeber darstellt. Das bedeutet, Scores über verschiedene Lebensumstände werden analysiert. Wie genau sie berechnet werden, darüber gibt die Schufa keine Auskunft. Das Resultat der Analysen allerdings gibt Kreditgebern Aufschluss darüber, ob und wenn mit welcher Wahrscheinlichkeit, ein Kreditnehmer seine Verbindlichkeiten tilgt.

Zu den Faktoren, die den Schufa-Score beeinflussen gehört einerseits die wirtschaftliche Situation eines Kreditnehmers. Es wird also geprüft, wie regelmäßig und wie hoch die monatlichen Einkünfte und Ausgaben sind. Dazu werden Daten wie das Einkommen und die Vermögenswerte abgefragt – auch die Arbeitssituation zählt dort mit hinein. Aspekte wie befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit oder, ob der Kreditnehmer sich in der Ausbildung oder in der Probezeit befindet, nehmen negativen Einfluss auf den Schufa-Score.

Den Einkünften werden die Kontoausgänge gegenübergestellt. Das heißt, Fixkosten, Tilgungszahlungen und ähnliche, regelmäßige Ausgaben wie Mobilfunkverträge, Ratenkäufe und weitere, werden mit der Höhe des Einkommens verrechnet. Bleibt nach dieser Berechnung noch ausreichend Guthaben übrig, stehen die Chancen gut, dass ein Antragssteller einen Kredit bewilligt bekommt.

Was den Schufa-Score beeinflusst

Verbraucher, die Kunde bei mehreren Banken oder Finanzinstituten sind, müssen ein besonders hohes Einkommen vorweisen, damit dieser Umstand sich nicht negativ auf ihren Schufa-Score auswirkt. Häufige Kontowechsel, ungenutzte Girokonten und Kreditkarten sollten Verbraucher vermeiden. Auch die Teilzahlungsfunktion bei Kreditkarten kann den Score ungünstig beeinflussen. Langfristige Kundenbeziehungen zu möglichst wenigen Finanzinstituten bewirken hingegen eine positive Beeinflussung des Schufa-Scores.

Wird das Girokonto regelmäßig oder gar langfristig überzogen, kann auch das eine Negativbewertung nach sich ziehen. Das gilt auch für einen kleinen Dispokredit. Die Banken gehen bei der Kreditvergabe davon aus, dass ein höherer Dispokredit bedeutet, dass der Antragssteller liquide und vertrauenswürdig ist. Allerdings natürlich nur dann, wenn der Dispositionskredit entweder nicht oder nur zeitweise in Anspruch genommen wird. Und vor allen Dingen, wenn er regelmäßig bedient und somit getilgt wird.

Insgesamt ist die Zahlungsmoral und Tilgungswilligkeit des Verbrauchers ein maßgebliches Kriterium, um bei einer Kreditantragsstellung berücksichtigt zu werden. Werden Ratenkäufe zuverlässig beglichen, Rechnungen und offene Forderungen fristgerecht bezahlt, dann wirkt sich dies auf die Vertrauenswürdigkeit des Kunden aus. Und das bedeutet, der Schufa-Score steigt.

Jedes Quartal eine neue Gelegenheit

Der Schufa-Score wird alle 3 Monate aktualisiert. Wer also einen negativen Eintrag hat, kann durch die Verbesserung seiner Zahlungsmoral und bei Zahlungsschwierigkeiten die transparente Kommunikation finanzieller Engpässe an den Gläubiger, seinen Score aktiv erhöhen. Für eine Kreditbewilligung sollte der Schufa-Score zwischen 95 und 100 Punkten liegen.

Bedeutet jeder Schufa-Eintrag eine Ablehnung des Kreditantrages?

Nein, nicht jeder Schufa-Eintrag ist gleich ein Ausschlusskriterium. Denn in den Schufa-Score fließen sowohl positive als auch negative Faktoren ein. Überwiegen die positiven Aspekte, bedeutet das eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein Kredit bewilligt wird. Ein negativer Eintrag kann dementsprechend durch einen positiven ausgeglichen werden.

So bedeutet etwa ein Ratenkauf oder ein in Anspruch genommenes Finanzierungsmodell zunächst einmal einen negativen Eintrag. Werden die Ratenzahlungen aber regelmäßig, zuverlässig und fristgerecht beglichen, ohne, dass man sich damit in einen finanziellen Engpass manövriert, dann gibt es dafür positive Bewertungen. In diesem Fall überwiegt die Zahlungsmoral und Zuverlässigkeit des Antragsstellers den eigentlichen Negativeintrag über die Inanspruchnahme von Teilzahlungsoptionen generell.

Bei der Schufa-Überprüfung im Rahmen einer Antragsstellung auf ein Darlehen sollten Verbraucher also zunächst einmal Ruhe bewahren. Oftmals ist der Schufa-Score gar nicht so negativ, wie das die eigene Einschätzung vielleicht vermuten lässt. Und falls doch, kann man aktiv gegensteuern und den eigenen Wert wieder erhöhen.

Redakteur: Markus Gildemeister

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