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Bildungskredite: Welche gibt es und worin unterscheiden sie sich?

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Kredit für Bildung – welche Möglichkeiten gibt es? Bildung gilt zweifellos als eine gute Investition in die Zukunft. Allerdings ist Bildung auch mit finanziellen Einschränkungen verbunden. Denn während der Schulzeit bzw. während des Studiums verdienen Betroffene selten (ausreichend) Geld, um die Kosten des täglichen Lebens decken zu können. Nicht wenige Schüler und Studenten müssen deshalb auf finanzielle Hilfe in Form eines Bildungskredites zurückgreifen. Dabei existieren mehrere Möglichkeiten, einen Kredit für Bildung aufzunehmen.

Staatliche Kreditangebote: Bafög und KFW Kredit

Die bekannteste Form des Bildungskredites ist wohl die staatliche Förderung Bafög. Damit man diesen Kredit erhält, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So spielen etwa Alter und Lebensumstände von Schüler*innen und Studierenden eine Rolle dabei, ob sie einen Anspruch auf staatliche Förderung durch das Bildungsdarlehen anmelden können oder nicht. Wem der Zugang zur kostengünstigen, staatlichen Bildungsförderung verwehrt bleibt, kann auch sogenannte Studienkredite oder Bildungskredite ausweichen.

Der bekannteste Anbieter dieser Finanzierungslösung ist wohl die KfW-Bank, die mit, laut Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), (Stand: 2018) 188.093 Kreditnehmer*innen verzeichnet. Bisweilen bieten auch einige Sparkassen und Privatbanken Kredite an, die den Förderberechtigten angepasste Konditionen aufweisen. Vermehrt treten aber auch Anbieter auf den Markt, die unkonventionellere Bildungskredite vermitteln.

Der Unterschied zwischen den Bildungskrediten

Bafög und Kfw-Kredite sind deshalb so beliebt, weil sie hinsichtlich der Rückzahlungsmodalitäten und Zinsen besonders bedarfsgerecht auf die Situation von Studierenden und Jobeinsteiger*innen ausgelegt sind. Die von einigen Banken und Sparkassen angebotenen Alternativen sind meist teurer und die Rückzahlungsphase oft deutlich strenger geregelt. Das liegt daran, dass Privatdarlehen nicht über eine Bundesbürgschaft abgesichert sind, wie das bei der Kfw-Bank oder der Bafög-Vergabe der Fall ist.

Für Interessierte an einem privaten Bildungskredit bedeutet dass, dass sie ausreichende Sicherheiten oder liquide Bürgen anbieten müssen, um bei Bank und Sparkasse überhaupt an einen Bildungskredit zu gelangen. Zudem müssen sie, je nach Bonitätssituation, auch spürbar höhere Zinsen in Kauf nehmen. Üblicher Weise müssen solche Darlehen auch deutlich früher zurückgezahlt werden, als die staatlichen Förderungen.

Erlassen Finanzinstitute ohne staatliche Rückendeckung den Kreditnehmern gewisse Gebühren oder tragen das Ausfallrisiko selbst bzw. zumindest einen Teil davon, arbeiten sie in aller Regel mit einer spezifischen Universität oder Fachschaft zusammen. So spielt bei derartigen Bildungskrediten etwa das Auswahlverfahren der Universität eine Rolle.

Moderne Alternative P2P-Kredit fürs Studium

Wer durch das Raster fällt, weil er die verschiedensten Akzeptanzkriterien für klassische Bildungskredite nicht erfüllt, kann sich um einen sogenannten P2P-Kredit für Studium und Ausbildung bemühen. Da solche Kredite aus - in der Regel - privaten Mitteln zusammengestellt werden, gelten bei der Vergabe etwas andere Spielregeln, als bei Bildungsfonds, Bafög und Co. Die Kreditgeber können sich in unterschiedlicher Höhe an der Kreditsumme beteiligen.

Das bedeutet, es gilt mehr als einen Kreditgeber zu überzeugen. Allerdings legen diese oftmals auch andere Kriterien zugrunde, als Banken und Sparkassen. So kann man mit konkreten Zielen, bisherigen Leistungen und Persönlichkeit wettmachen, was gegebenenfalls an ökonomischen Sicherheiten fehlt. Allerdings warnen Experten vor solchen Peer-to-Peer-Bildungskrediten, weil die Zinsen oft horrend sind und Angebote dieser Art nicht an die Bedürfnisse von Studierenden, Azubis und Young Professionals angepasst sind.

Die Anbieter von P2P-Studienkrediten hingegen betonen vor allem die niedrigen Hürden bei der Antragstellung und die Unkompliziertheit des gesamten Prozesses rund um Beantragung, Bewilligung und Auszahlung. Im Unterschied zu regulären Bildungskrediten werden P2P-Kredite oftmals auch als Gesamtauszahlung vergeben, statt in monatlichen Bedarfsraten ausgezahlt. Das kann für unerfahrene oder inkonsequente Kreditnehmer schnell zu einer fatalen Finanzfalle werden.

Mikrokredit / Minikredit als mögliche Alternative

Sogenannte Mini- oder Mikrokredite können eine lohnende Alternative sein. Zumindest, sofern deren Umfang deren Kreditnehmer als Kredit für Bildung ausreicht und die Kreditlaufzeit relativ kurz sein darf. Je nach Angebot sind Kreditbeträge bis 1.500 Euro möglich – bei Laufzeiten von bis zu rund 60 Tagen.

Die Ausreichung solcher Kredite ist meist unkompliziert und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Die Kreditzusage erfolgt im Regelfall bereits online. Bei den meisten Unternehmen ist optional die Auszahlung der Kreditsumme innerhalb von 24 Stunden möglich. Zudem sind Minikredite mit einem Zinssatz ab 7,95 % effektiv per anno günstiger als beispielsweise der Dispokredit. Nicht zuletzt verzichten einige der Unternehmen auf eine Abfrage der Schufa-Daten bezüglich der Antragsteller. Sollte es negative Schufa-Einträge geben, hätten diese also keinen Einfluss auf die Kreditentscheidung des Anbieters.

Die Vergabe von Minikrediten erfolgt meist deutlich weniger bonitätsabhängig als bei klassischen Kreditinstituten. Zwar verlangen die meisten Unternehmen Einkommensnachweise, um Anträge zu bewilligen. Allerdings ist das nötige Einkommensniveau häufig so niedrig, dass beispielsweise auch Antragstellern mit einer Nebentätigkeit ihren Wunschkredit erhalten können. Der Grund dafür liegt in der vergleichsweise kurzen Kreditlaufzeit solcher Mikro- bzw. Minikredite.

Bei der Wahl eines passenden Kreditangebotes zur Finanzierung von Studium, Aus- oder Weiterbildung als auch zur Finanzierung des Studenten-Lebens sollte man also dringend sein eigenes Verhältnis zu Geld hinterfragen. Und möglichst immer zunächst die kostengünstigste Alternative aussuchen und versuchen zu erhalten.