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27.06.2019

Kauf auf Raten, Null Prozent Finanzierung oder lieber ein Konsumkredit?

Möbelhäuser und Elektromärkte locken Kunden immer häufiger mit Null Prozentfinanzierung und günstigen Ratenkäufen. Auch Banken verleiten mit entsprechenden Kreditofferten Kunden und wollen Ihnen somit den Konsum „schmackhaft“ machen. Doch welches jener Kreditangebote ist letztendlich für den Verbraucher am Besten?
Kredit aufnehmen: Nicht schnell, sondern wohlüberlegt

Von Schlagworten wie Null-Prozent-Finanzierungen im Elektrogeräteshop der Wahl oder im Möbelhaus hat wahrscheinlich ein Jeder schon einmal gehört. Oder das Angebot sogar in Anspruch genommen, wenn die Anschaffung eines neuen Kühlschranks, einer Waschmaschine oder einer größeren Couchlandschaft oder moderneren Kücheneinrichtung ins Haus stand. Klar, Ratenkauf ist eine komfortable Möglichkeit teure Einrichtungsgegenstände zu erwerben, wenn auch nicht selten, aufgrund entsprechender Kreditkonditionen, teure Angelegenheit.

Als Kunde spart man sich den Weg zur Bank, den mühseligen Vergleich von Kreditangeboten und riskiert nicht, dass das Wunschobjekt vielleicht ausverkauft ist, bis man das Okay von der Hausbank für einen Konsumkredit bekommen hat. Denn die Ratenfinanzierung wird ganz bequem und unkompliziert direkt vor Ort im Ladengeschäft vorgenommen. Und die Möbel und Elektrogeräte kann man direkt mitnehmen – oder liefern lassen.

Die Nachteile von Ratenkäufen für den Kunden

Wer im Geschäft einen Ratenkauf tätigt, unterschreibt einen Kreditvertrag mit der Partnerbank des Unternehmens, in dem er seine Anschaffung tätigt. Das klingt zunächst verlockend, kann aber auch ein paar Stolperfallen beinhalten:

  1. Die 0%-Finanzierungen: Mit 0%-Finanzierungen können zweierlei Arten Ratenkauf gemeint sein, weshalb es unbedingt anzuraten ist, einen Blick in die Konditionen des Kreditvertrages zu werden. Echte Null-Prozent-Finanzierungen können für Kunden eine Spar-Option sein, weil sie das Gerät oder Möbel am Ende der Vertragslaufzeit zum gleichen Preis erworben haben, als wenn sie es bar bezahlt hätten. Es gibt aber auch 0%-Finanzierungen, die auf eine bestimmte Laufzeit begrenzt sind. Etwa auf 12 Monate. Danach werden für die Tilgungsraten Zinssätze fällig, die nicht selten im zweistelligen Bereich liegen. Damit wird ein Ratenkauf für den Endverbraucher absolut unattraktiv.

  2. Die normale Ratenfinanzierung: Bei einer gewöhnlichen Finanzierung auf Raten profitieren Kunden in den seltensten Fällen vom Komfortfaktor, den ein Kreditabschluss im Ladengeschäft mit sich bringt. Denn, wenn es sich nicht explizit um eine oben erwähnte Null-Prozent-Finanzierung handelt, lauern im Kleingedruckten des Kreditvertrages nicht selten horrende Zinssätze, die sich schnell auf das Fünffache eines Ratenkredits bei der Bank belaufen können.

  3. Der trügende Schein: Es mag zunächst schnell und unkompliziert scheinen, einen Ratenkauf direkt vor Ort im Geschäft abzuschließen. Das Problem ist aber, dass was zunächst bequem scheint, Kunden oft auch unbewusst unter Druck setzt. Sie lesen also die Vertragseinzelheiten nicht vollständig durch oder überfliegen sie nur. Dabei übersehen sie schnell wichtige Informationen, die den späteren Preis ihrer Anschaffung in nicht unerheblichem Maße ansteigen lassen können. So wird aus vermeintlichem Komfort schnell eine Stresssituation, die für böse Überraschungen sorgen kann.

Darum kann sich ein Konsumkredit statt einem Ratenkauf lohnen:

Ist ein Kreditvergleich zeitaufwändig? Ja, bestimmt aufwändiger, als sich blind auf das Angebot des Möbelhauses oder Elektrofachgeschäftes zu verlassen. Aber die investierte Zeit rechnet sich in den meisten Fällen. Denn im Schnitt warten Ratenkredite mit deutlich besseren Konditionen auf, als Ratenfinanzierungen. Noch bessere Angebote erwarten Kunden im Internet, auf Vergleichsseiten oder bei Direktbanken.

Bei Ratenkäufen werden Bonität und Konditionsrahmen zwar schnell geprüft, dafür ist die Prüfung auch relativ einfach gehalten. Für Kunden mit schwacher Bonität oder bestehenden Verbindlichkeiten kann so etwas zwar verlockend klingen, führt aber langfristig zu finanziellen Problemen. Auch deshalb ist die Prüfung eines Ratenkredits im Vorfeld einer Anschaffung klüger, als eine schnell gesetzte Unterschrift auf dem Finanzierungsvertrag im Laden.

Konsumkredite sind dank der aktuellen Niedrigzinsphase die günstigere Alternative zu Ratenkäufen im Geschäft. Kreditzinsen im einstelligen Bereich sind die Regel, während bei Ratenfinanzierungen über das Möbelhaus oder den Elektromarkt meist zweistellige Zinssätze anfallen. Außerdem behält man bei einem bewusst in Anspruch genommenen Kredit auch die eigenen Finanzen und Ausgaben besser im Blick, als das bei oft verführerisch kleinen Ratenzahlungen der Fall ist.

Redakteur: Markus Gildemeister

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