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23.09.2019

Einkommensnachweise – wichtige Basis für Ihren Kreditantrag

Wer einen Kredit aufnehmen möchte und sich dabei mit den Vorrausetzungen der Kreditvergabe beschäftigt, trifft in der Regel auf den Beleg eines Einkommensnachweises. Doch was gilt neben der normalen Lohn- und Gehaltsabrechnung eigentlich als ein solcher Nachweis? Und warum ist er für die kreditgewährende Bank so wichtig?
Einkommensnachweise – wichtige Basis für Ihren Kreditantrag
Wer einen Kredit aufnimmt und sich im Vorfeld der Antragstellung die generell geltenden Bedingungen zur Gewährung eines Kredits durchliest, trifft auf den Punkt des „Nachweises eines geregelten Einkommens“ beziehungsweise eines entsprechenden Einkommensnachweises. Doch was heißt das genau? Was gilt bei Banken und Finanzinstituten eigentlich als Einkommensnachweis? Eine Frage, die aufgrund der verschiedenen Kreditarten in ebenso verschiedenster Form beantwortet werden kann.

Während bei Kleinkrediten und Minikrediten vielleicht keine umfangreichen Unterlagen zu Ihrer finanziellen Lage einreichen müssen, verhält sich die Situation bei den meisten Darlehen anders. Wie die Prüfung der Bonität ist der Einkommensnachweis für Banken und Kreditinstitute ein wesentlicher Aspekt. Auch Vermieter, Versicherer, Mobilfunkprovider und andere Partner in spe erkundigen sich vor Abschluss eines Vertrags nach Ihrem Einkommen. Auch wenn Ihnen dies nicht recht ist: Ohne die erforderlichen Dokumente werden Ihnen viele Anbieter Leistungen verweigern. Gerade am Kreditmarkt führt oft kein Weg an der Zusendung von Einkommensnachweisen vorbei.

Schon bei Konto und Dispo sind Nachweise angefordert

Der einfache Grund: Banken beurteilen anhand des Schufa-Scorings und der Einkommen, wie hoch das Risiko eines Ausfalls während der Tilgungsphase ist. Schließlich kann sich eben nicht jeder Verbraucher und jeder Unternehmer jeden Kredit leisten. Auch bei Eröffnung eines neuen Bankkontos mit einem integrierten Dispositionskredit sind Einkommensnachweise relevant. In diesem Fall entscheidet das nachgewiesene Einkommen im Übrigen zugleich, welchen Kreditrahmen Ihnen die kontoführende Bank einräumt. Typischerweise gewähren Banken ihren Kunden einen Dispokredit in Höhe des Zwei- bis Dreifachen des monatlichen Nettoeinkommens. Selbständige oder freiberufliche Kontonutzer erhalten meist eine Kreditlinie auf Basis des monatlichen Netto-Durchschnittseinkommens. Allerdings können Banken in diesem Zusammenhang eigene Parameter für die Bereitstellung festlegen. Eine Garantie für die Vergabe eines Dispos gibt es generell nicht.

Wissen Sie genau, was Banken als Einkommen anerkennen?

Wenn die Bank nach Einkommensnachweisen fragt, handelt es sich nicht um eine Bitte, der Sie nachkommen oder eben nicht. Verweigern Sie die Zusendung Ihrer Nachweise, führt dies in aller Regel zur Ablehnung. Ein Problem ist die Anfrage im Zeitalter modernster Datenschutzbestimmungen nicht. In den Geschäftsbedingungen der Kreditgeber werden Ihnen Hinweise darauf begegnen, dass Informationen nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Einkommensnachweise dienen also wirklich nur der Analyse, ob Ihr Kreditwunsch realistisch ist. Erläutern möchten wir nun, welche Punkte von Bedeutung sind. Mancher Konsument weiß nämlich gar nicht genau, welche Einnahmen im Einzelnen als Einkommen angerechnet werden. Und das, obwohl Banken meist sehr genau zusammenfassen, welche Einkünfte berücksichtigt werden und welche nicht.

Achtung:

→ Empfänger staatlicher Leistungen wie BAföG oder Arbeitslosengeld I sowie Personen mit Hartz4-Aspruch sind oft vor Probleme gestellt!

Spezielle Darlehen für Menschen in Problemsituationen

Vollkommen ausweglos ist die Suche nach einem Darlehen als Hartz4-Empfänger nicht, denn es gibt Ausnahmen für die zuletzt genannten Zielgruppen. Unter Namen wie „Kredit bei Hartz4“, „Studienkredit“ oder „Kredit für Arbeitslose finden Sie am Markt durchaus einige interessante Angebote. Allerdings ist die Auswahl überschaubar, zudem kann die genaue Höhe der Bezüge den Ausschlag. Ein wichtiges Stichwort im Zusammenhang ist die Pfändungsgrenze. Ihre Chancen können Sie bei anderen Darlehen erhöhen, wenn Sie einen Mitantragssteller vorweisen können. Die Einkommensnachweise einer zweiten Person können dazu führen, dass auch Menschen mit zu geringem Einkommen in den Genuss eines Darlehens kommen. Auch Bürgschaften durch ausreichend einkommensstarke Personen sind hilfreich. Mitantragssteller und Bürgen müssen sich indes vor Augen führen, dass Sie bei Ausfällen durch Banken in die Haftung genommen werden.

Welche Einnahmen werden als Einkommen anerkannt?

Die Details, die Banken als Einkommen auf ihren Webseiten und in Broschüren nennen, fallen weitgehend identisch aus. Auf die Liste der Einkommensnachweise etwa gehören:

  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Renten- und Pensionszahlungen
  • Lohn, Gehalt oder Sold
  • Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit
  • Kapitalerträge

Kapitalerträge sind zum Beispiel regelmäßige Dividendenausschüttungen aus Aktiengeschäften. Auch fest verzinst angelegte Gelder (Sparbriefe, Sparverträge, Festgeldkonten) sollten Sie angeben.

Das Arbeitsverhältnis ist ebenfalls entscheidend

Wie schon erwähnt: Leistungen vom Staat sind Banken eher nicht wichtig bzw. Kunden werden höchstens geringe Darlehenssummen abrufen können. Auch Unterhaltszahlungen spielen bei vielen Banken und Kreditinstituten keine Rolle. Berufstätige sollten weiterhin darauf vorbereitet sein, dass sie ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nachweisen müssen. Antragsteller in der Probezeit müssen vielfach mit einer Ablehnung rechnen – selbst dann, wenn die Einkommensnachweise positiv ausfallen. Der Renten- oder Einkommenssteuerbescheid ist ein ausreichender Nachweis bei der Kreditbeantragung, sofern Sie nicht selbständig oder freiberuflich tätig sind. Auch die Vorlage Ihrer Kontoauszüge und Arbeitsverträge wird teilweise verlangt. Hinzukommen Gehaltsabrechnungen und/oder Verdienstbescheinigungen des derzeitigen Arbeitgebers. Aktuelle Mietverträge helfen Vermietern beim Kreditantrag, Einkommen nachzuweisen.

Selbständige Antragsteller werden stärker in die Pflicht genommen

Einkommensnachweise müssen auch Selbstständige und Freiberufler einreichen. Steuerbescheide der vergangenen zwei oder drei Jahre sind gängige Praxis. Je nach Tätigkeit möchte die Bank darüber hinaus Unternehmensbilanzen oder Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) sehen, bevor Entscheidungen fallen. Des Weiteren werden Geldgeber gerade von Betrieben als potenzielle Kreditnehmer Jahresabschluss-Berechnungen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen einfordern. Sie betreiben ein Kleingewerbe oder arbeiten als Freiberufler? In diesem Fall kann die Einnahmeüberschussrechnung erforderlich sein. Im Einzelfall können durch die Anforderungen zusätzliche Kosten für die Mitwirkung eines Steuerberaters entstehen. Moderne Software erlaubt Ihnen aber, viele Berechnungen selbst vorzunehmen.

Schnelle Abwicklung durch digitale Einkommensnachweise

Nicht nur die sogenannten Direktbanken erlauben Darlehensnehmern heute die virtuelle Durchführung eines Antrags. Dazu gehört auch die Übermittlung von Einkommensnachweise, die zunehmend sicher verschlüsselt über die Portale vieler Banken gelingt. Die Vermittlungsportale erlauben dies im Übrigen ebenfalls immer häufiger auf ihren Plattformen, sodass die Dokumente gleich für eine ganze Reihe von Kreditanfragen verfügbar sind. Vor allem aber erhalten Sie auf den Seiten der Vermittlern realistische Werte für die jährlichen Effektivzinssätze der Partnerbanken. Mittlerweile können Sie Banken sogar digitalen Zugriff auf Ihre Bankkonten gewähren, sodass die Einkommensprüfung besonders schnell gelingt. Ob Ihnen dieser Service einen Schritt zu weit geht, müssen Sie selbst entscheiden. In jedem Fall nimmt die Kontrolle Ihrer Einkommensnachweise heute nicht mehr eine Woche oder mehr in Anspruch. Wer dringend Geld benötigt, wird sich von den digitalen Möglichkeiten sicher eher überzeugen lassen als Kreditnehmer, die entspannt und geduldig auf die (hoffentlich positive) Rückmeldung der Bank warten können.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)