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Bei der Auswahl des Beispiels muss der Kreditgeber von einem effektiven Jahreszins ausgehen, von dem er erwarten darf, dass er den überwiegenden Teil der auf Grund der Werbung zustande kommenden Verträge zu dem angegebenen oder einem niedrigeren effektiven Jahreszins abschließen wird.

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11.08.2021

Welche Faktoren beeinflussen den Kreditzins?

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, hat zumeist das Ziel, diesen so günstig zu bekommen und macht dies zumeist an dem angebotenen Zinssatz fest. Doch welche Faktoren beeinflussen eigentlich die Höhe des angebotenen Zinssatzes bei einem Kredit?
Kreditaufnahme: Welche Faktoren beeinflussen den Kreditzins?

Das ein Kredit kostet ist wohl Jedem klar – schließlich will die Bank, die den Kredit gewährt letztendlich ja auch etwas daran verdienen. Und zwar in Form von Zinsen. Wer hingegen einen Kreditaufnehmen will oder gar muss, weil beispielsweise eine dringende Anschaffung getätigt werden muss oder ein finanzieller Engpass im Raum steht, möchte den Kredit so günstig, also zu einem möglichst geringen Zinssatz bekommen.

Denn die Kreditzinsen sind der größte Kostenfaktor. Aber und das ist durchaus von hoher Bedeutung: Die Kreditzinsen werden individuell bestimmt und unterliegen in der Festlegung bestimmten Einfluss-Faktoren. Faktoren, die durchaus auch vom Kreditkunden selbst zum eigenen Vorteil genutzt werden können, sofern man sich derer vor dem Antrag auf einen Kredit bewusst ist.

Einflussfaktor 1: Der Leitzins der EZB

Bekannterweise leihen sich Banken das Geld für Kredite auch nur – und zwar bei der Europäischen Zentralbank EZB. Dabei verfährt die EZB mit der anfragenden Bank, wie diese mit einem klassischen Kreditkunden in der Filiale. Sie setzt einen Zinssatz fest, zu welchem sich die Bank von der EZB Geld leihen kann – den sogenannten Leitzins. Und dieser Leitzins hat einen ersten entscheidenden Einfluss auf den Zinssatz, den die Bank dann gegenüber dem Kreditkunden veranschlagt.

Bedeutet im Klartext: Erhöht sich der Leitzins der EZB, steigt automatisch der Nominalzins für Finanzprodukte wie einem Kredit. In diesem Fall ist es für Finanzinstitute günstiger, mit den Geldmitteln ihrer Kunden zu arbeiten. Sinkt der Leitzins jedoch, fällt im gleichen Atemzug auch der Nominalzins. Die Bank leiht sich dann günstiger Geld von der EZB. Davon profitiert letztendlich der Kreditnehmer, weil der Zinssatz für Kredite sinkt.

Einflussfaktor 2: Die Kreditart

Banken sind kritisch und sicherheitsbewusst, was bedeutet, dass die Bank sicher sein muss, dass der gewährte Kredit auch vertragsgemäß bedient, also anhand monatlicher Raten getilgt wird. Das heisst, dass die Bank es durchaus gern sieht, mit dem Erhalt des Kredits der Erwerb einer materiellen Sicherheit verbunden ist, auf die die Bank bei drohendem Kreditausfall als Sicherheit zugreifen kann.

Womit deutlich wird, warum beispielsweise Immobilienkredite, KFZ Kredite etc. in der Regel deutlich geringere Zinssätze aufweisen als klassische Ratenkredite zur freien Verwendung. Denn hinter zweckgebundenen Krediten stehen pfändbare Sachwerte, die als Sicherheit.

Einflussfaktor 3: die Rückzahlungsmodalitäten

Kunden lieben Flexibilität – auch beim Thema Kredit. Banken hingegen bevorzugen feste Regeln und Vereinbarungen. Aus dem Grund gibt es verschiedene Kreditarten, die beide Bedürfnisse bedienen. Bestes Beispiel? Dispokredit (sehr flexibel) versus Ratenkredit (feste Regeln).

Was damit gemeint ist: Während bei einem Ratenkredit eine festgeschriebene Laufzeit mit monatlichen Raten vereinbart ist, kann die Rückzahlung bei einem Dispo-Kredit fast nach Belieben stattfinden. Die flexiblere Abruf- und Rückzahlungsweise beeinflusst den Kreditzins. Daher haben Dispositionskredite mitunter die höchsten Kreditzinsen.

Einflussfaktor 3: die Laufzeit

Es klingt paradox: Im Grunde genommen, sollte die Bank das Bestreben haben, soviel wie möglich an einem Kredit zu verdienen. Was bedeuten würde, dass je länger ein Kredit läuft, umso besser für die Bank, weil höhere Zinseinnahmen. Trugschluss, denn die Laufzeit des Darlehens und die Höhe der Kreditsumme beeinflussen maßgeblich ein individuelles Kreditangebot. Meist verlangen Finanzinstitute einen umso höheren Zinssatz, je länger die Laufzeit des Kredits gewählt wird, um den gewährten Kredit abzubezahlen.

Es gilt also sich vor der Kreditaufnahme genauestens Gedanken dahingehend zu machen, welche Summe tatsächlich benötigt wird und in welcher Höhe monatliche Raten leistbar sind. Maxime: Je kürzer die Kreditlaufzeit, desto besser!

Einflussfaktor 4: die Bonität

Klare Sache: Einen Kredit muss man sich leisten können und ob man sich den leisten kann, entscheidet letztendlich die Bank anhand einer sogenannten Bonitätsprüfung. Wer in der Vergangenheit mal Zahlungsprobleme hatte, dem das Bankkonto gekündigt oder gar mit Zwangsmaßnahmen belangt wurde, hat aus Sicht der Bank keine wirklich gute Bonität. Man erhält als potenzieller Kreditnehmer den Stempel des „Risiko-Kunden“.

Wenn denn die Bank dennoch bereit ist, einen Kredit zu gewähren, dann in der Regel nur mit einem sogenannten Risikoaufschlag. Ein Aufschlag, der sich in einem höheren Zinssatz niederschlägt. In einem solchen Fall spricht man dann von einem „Kredit mit bonitätsabhängigem Zinssatz“.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)