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18.09.2020

8 Dinge, die der Kreditwürdigkeit schaden

Wer einen Kredit in Anspruch nehmen möchte, muss sich dessen als würdig erweisen. So lässt sich wohl am besten der Kreditwürdigkeit definieren. Doch was bedeutet es aus Sicht der Bank kreditwürdig zu sein? Eine Frag, die im Detail nicht zu beantworten ist. Jedoch zeigen Erfahrungen, welche 8 Punkte die Kreditwürdigkeit negativ beeinflussen können.
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Die Kreditwürdigkeit bzw. die individuelle Einstufung als kreditwürdig oder -unwürdig, sorgt bei vielen Verbrauchern für Unsicherheit. Aber im Grunde handelt es sich beim Kreditscore zunächst mal nur um eine Berechnung darüber, wie wahrscheinlich jemand seine Schulden begleichen wird - analysiert wird diese Voraussage auf Basis vergangenen Verhaltens beim Geld leihen und zurückbezahlen.

Man kann sich die Kreditwürdigkeit wie eine Skalierung vorstellen. Bestimmte Handlungsweisen eines Verbrauchers helfen, die Kreditwürdigkeit zu verbessern, andere schaden ihr. Eine gute Bonität weisen demnach Verbraucher auf, bei denen Zuverlässigkeit und positive Zahlungsmoral in der Vergangenheit die Faktoren, die der Kreditwürdigkeit schaden, überwiegen. Ein Schufa-Eintrag ist deshalb zunächst einmal nichts per se Schlechtes.

Kann man eine ruinierte Bonität wiederherstellen?

Man kann eine negativ eingestufte Kreditwürdigkeit tatsächlich wiederherstellen. Allerdings ist es ein langwieriger Prozess, der je nach Kreditunwürdigkeitslevel lange Jahre in Anspruch nimmt. Wer etwa eine Privatinsolvenz beantragt, ist seinen Bonitätsmakel nicht sofort nach deren Beendigung wieder los, sondern muss davon ausgehen, dass die Insolvenz noch 10 Jahre seine Kreditwürdigkeit formt und beeinflusst, bevor der Eintrag aus dem Schufa-Register entfernt wird.

Wer indes Finanzierungen und Darlehen konsequent regelmäßig bezahlt, aber hier und da mal eine Rate verpasst (hat), hat es später einfacher, seine Kreditwürdigkeit wieder ins rechte Licht zu rücken. Allerdings zählen auch Faktoren wie etwa der Wohnort, das Alter und das Beschäftigungsverhältnis zu den Bausteinen einer Kreditwürdigkeit.

Was schadet der Kreditwürdigkeit?

Die Schufa und andere Scoring-Unternehmen lassen sich nicht besonders gern in die Karten schauen. Einige Dinge, die die Kreditwürdigkeit herabstufen, sind allerdings hinlänglich bekannt (Renteneintritt, alleinerziehend und/oder -stehend, bestehende Schulden, usw.). Darum ist diese Liste sicher nicht vollständig und ohne Gewähr zu verstehen.
  • Zahlungsversäumnisse und -ausfälle beeinflussen die Kreditwürdigkeit nachhaltig. Eine einmalig unbezahlte Rate (z.B. wegen Feiertagsverzögerungen u.ä.) wird kein komplettes Desaster anrichten. Aber wiederholte Säumnisse oder gar Komplettausfälle sorgen für eine Abwertung der Kreditwürdigkeit.
  • Bereits der erste Mahnbescheid kann die Kreditwürdigkeit senken.
  • Zwar sind Schecks nicht mehr besonders weit verbreitet, aber, wer sie platzen lässt, muss ebenfalls mit einer Negativbewertung seiner Kreditwürdigkeit rechnen.
  • Unstete Lebensverhältnisse, wozu etwa häufige Wohnortwechsel oder Arbeitgeberwechsel zählen, wirken sich ebenfalls negativ auf das Bonitäts-Scoring aus.
  • In finanzieller Hinsicht relevante, gerichtliche Dispute, Vollstreckungsbescheide, Inkassoverfahren und natürlich Schindluder wie Kreditkartenmissbrauch, führen ganz sicher zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit.
  • Wer viele Kreditkarten besitzt und ungenutzte Girokonten nicht wieder schließt, muss damit rechnen, dass das bei den Storing-Gesellschaften zu Skepsis und einer potentiell schlechteren Bonitätsbewertung führt.
  • Kein Dispo? Bei der Kreditwürdigkeitsprüfung kann das ein Manko sein. Je höher der von der Bank bereitgestellte Dispositionskredit, desto besser für das Bonitäts-Scoring.
  • Vorsicht bei Kreditanfragen. Die sind zwar unverbindlich, aber jede Anfrage wird registriert - das Gleiche gilt bei Finanzierungsgesuchen für größere Anschaffungen. Eine Konditionenabfrage wirkt sich unterdes nicht auf die Kreditwürdigkeit aus, weshalb diese bei Interesse an einem Darlehen bevorzugt werden sollte!

Übrigens gilt auch bei den Einflussfaktoren für die Kreditwürdigkeit: Quantität ist maßgeblich! Wer ein oder zwei Mal alle paar Jahre eine Kreditanfrage bei verschiedenen Anbietern stellt, muss nicht zwingend mit einer schlechten Bewertung rechnen - es ist ersichtlich, dass es sich um eine Informationsbeschaffung handelt und ggf. eines der Kreditangebote dann ja auch in Anspruch genommen wurde.

Ebenso bei Mahn- oder Inkassoverfahren. Je nachdem wie weit ein einziges oder zwei vereinzelte Inkassoverfahren zurückliegen und wie man damit umgegangen ist, muss das Bonitätsranking davon nicht zwangsläufig schwer gedrückt worden sein.

Mythen über die Kreditwürdigkeit

  1. Ein Schufa-Eintrag bedeutet nicht automatisch, dass jemand kreditunwürdig ist. Im Gegenteil kann es einem Kreditanbieter sogar lieber sein, er findet Informationen über den Verbraucher, als jemand, den er nicht anhand bestehender Einträge und vergangenen Verhaltens einordnen kann. Eine positive Kredithistorie erhöht etwa die Wahrscheinlichkeit, einen günstigen Neukredit bewilligt zu bekommen. Dennoch spricht man auch bei positiven Vermerken von einem Schufa-Eintrag.
  2. Im Grunde genommen gibt es keine negative Schufa oder negative Bonität. Die Bewertung des Kreditscorings kann auf keinen Wert unter Null fallen. Es gibt also nur schlechte oder gute Bonität bzw. Schufa-Scores. Der Begriff „negativ“ ist ausschließlich im Volksmund verbreitet.
  3. Schulden beglichen, Finanzierung abbezahlt, Schufa-frei? Mitnichten. Ein Eintrag im Scoring-Register bleibt nach Ablösung der Verbindlichkeiten noch mindestens 3 weitere Jahre bestehen. Im Fall von Privatinsolvenzen sogar um die 10 Jahre.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)