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17.03.2020

Umschulden von Studienkrediten – macht das Sinn?

Bildung kostet Geld und nicht selten wird diese auf Kredit finanziert. Bestes Beispiel? Das finanzieren des Studiums. Zwar gibt es zahlreiche, zinsgünstiges bis hin zu zinsfreien Darlehen gerade für Studierende, doch auch hier können finanzielle Probleme auftauchen, die eine Umschuldung lohnenswert, wenn nicht gar notwendig erscheinen lassen. Doch stellt sich die generelle Frage: Macht die Umschuldung eines Studienkredits wirklich Sinn? Und wenn ja, worauf gilt es bei solch einem Vorhaben zu achten?
Studienkredit umschulden – ist das sinnvoll?

Studieren ist teuer und oftmals kann das Studium nur mittels der Aufnahme eines sogenannten Studienkredits beziehungsweise Bildungskredits finanziert werden. Und so trägt man einen Kredit auf seinen Schultern, der irgendwann auch mal wieder zurückgezahlt werden muss. Handelt es sich um ein staatlich gewährtes Darlehen, kann mit der Tilgung zumeist bis zu dem Moment gewartet werden, bis das Studium abgeschlossen ist und man in der regulären Wirtschaft sein Geld verdient.

Bei Studienkrediten, die von einer „herkömmlichen“ Bank gewährt werden, sieht das hingegen etwas anders aus, denn dort fallen oftmals monatliche Ratenzahlungen an. Ebenso, wie bei einem herkömmlichen Verbraucherkredit auch. Auch wenn diese Raten oftmals sehr gering ausfallen und sich somit über längere Zeiträume strecken, so entstehen hier dennoch monatliche Zahlungsverpflichtungen für Studierende, die bedient werden wollen. Und genau da liegt die Crux: Was passiert, wenn diesen Ratenverpflichtungen nicht mehr nachgekommen werden kann? Umschulden?

Studienkredit umschulden – Was soll damit final erreicht werden?

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Studienfinanzierung umzuschulden, hat in aller Regel eines von zwei Zielen. Entweder langfristig weniger Zinsen zu bezahlen. Oder die monatlichen Raten zu verringern. Selbst, wenn das bedeutet, dass die Laufzeit des neuen Kredites gegebenenfalls länger ist, als die des ursprünglichen Kredites. Wieder andere hoffen bei ihrem Umschuldungsvorhaben gleich beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und sowohl niedrigere Zinsen als auch niedrigere Rückzahlungsraten auszuhandeln.

Gründe für eine Umschuldung von Studienkrediten

Einen Studienkredit umzuschulden kann einen Versuch wert sein, wenn denn niedrigere Zinssätze verfügbar sind. Bei der aktuellen Niedrig- bzw. teilweise sogar Negativzinspolitik bei der Kreditvorgabe ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Ein Vergleich lohnt sich unbedingt. Das Risiko die Zahlungslaufzeit zu verlängern besteht allerdings, was in der Folge eventuell doch ein Plus an Zinszahlungen bedeutet. Weil man zwar einen geringeren Zinssatz hat, die Zinsen aber über einen längeren Zeitraum bezahlen muss.

Manche entscheiden sich dennoch für eine Umschuldung ihres Studienkredites, weil die Chance auf niedrigere monatliche Zahlungsraten besteht. Gerade als Berufsanfänger*in kann eine kleine Fixausgabe im Monat den Geldbeutel sehr wohl entlasten – und für die Bonität und den Schufa-Score ist es sicher klüger, zwar langfristiger, dafür aber entspannt und konstant Schulden zurückzubezahlen, als aufgrund zu hoher Raten eventuell in Bedrängnis zu geraten.

Ein letzter guter Grund, warum eine Umschuldung für Studienkredite nicht zwingend die schlechteste Idee sein muss, ist, wenn man sein Leben und seine Finanzangelegenheiten vereinfachen möchte. Wer etwa mehrere Studiendarlehen parallel bedient, kann schnell den Überblick verlieren. Eine Umschuldung bringt mehr Übersicht, eine einheitliche Zinshöhe, eine einzige, fixe Monatsrate und nur noch einen Gläubiger. Was nicht zuletzt ebenfalls einer positiveren Schufa-Auskunft zuträglich ist.

Studienkredit umschulden: Eventuelle Risiken in Betracht ziehen

Während es natürlich ein Vorteil sein kann, sein Budget besser zu überblicken, die monatliche Finanzlage etwas zu entspannen und hohe Zinsen abzustoßen, kann eine Umschuldung von Studienkrediten auch nachteilig sein. Vor allem, wenn man sein Universitätsdarlehen bei einer Förderbank abgeschlossen hat. Diese bieten oftmals schon sehr gute, marktüberdurchschnittliche Konditionen für Absolventen und Berufseinsteiger*innen an, bei denen institutionelle Banken und Finanzanbieter nicht mithalten können. Hier sollte man vor allem Hauptaugenmerk auf Stundungsmöglichkeiten und Ratenhöhen legen.

Ein weiteres Risiko ist, wie bereits angedeutet, die mögliche Verlängerung der Laufzeit durch den neuen Kredit, wodurch selbst gegebenenfalls niedrigere Zinsen den Schuldner langfristig teurer zustehen kommen, als der ursprüngliche Darlehensvertrag. Statt bei der Planung einer Umschuldung des Studienkredites nur die Monatsausgaben und Zinsen zu vergleichen, lohnt es sich, die Gesamtsumme auszurechnen, die man zum bestehenden Zinssatz und zu einem eventuellen Neuen zurückzahlen muss. Fällt das zurückzuzahlende Gesamtdarlehen nach der angedachten Umschuldung höher aus, ist eine Umschuldung nicht ratsam.

Stattdessen sollte man versuchen mit dem Bestandskreditgeber eventuell flexiblere Konditionen auszuhandeln und eine Umschuldung erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Markt günstigere Kreditkonditionen anbietet, durchführen. Nach erfolgter Rechnung, selbstredend.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)