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04.08.2021

Steigende Kreditzinsen aufgrund von Corona – ja oder nein?

Eine der meist gefürchteten Folgen der Corona Pandemie sind die wirtschaftlichen Folgen und den daraus, vor allem für Verbraucher möglichen Effekten eines steigenden Zinssatzes für Kredite aller Art. Doch droht nun wirklich eine Erhöhung der Kreditzinsen oder nicht? Faktencheck!
Steigende Kreditzinsen aufgrund von Corona
Die grundsätzliche Frage, die im Raum steht ist jene, ob sich nun als Folge der Corona-Pandemie die Zinsen für Kredite erhöhen werden – oder eben auch nicht! Fakt ist, dass zahlreiche Experten aus der Finanz-Szene nicht müde werden, entsprechende Warnungen dahingehend in den Markt zu kommunizieren.

Kern aller Aussagen? Die Zinsen für Kredite könnten in 2021 deutlich ansteigen.

Nur stellt sich die Zins-Situation für Kredite nun zur Mitte des Jahres 2021 wie folgt dar – nix ist dahingehen passiert. Es tut sich an der Zinsfront so rein gar nichts. Der in breiter Masse angekündigte drohende Zinsanstieg lässt bis dato auf sich warten. Waren die Warnungen und darauf basierenden „Ängste“ also Nonsens oder sogar ein klarer Fehlalarm?

Nein – ganz so einfach ist dann eben doch nicht, denn das wir bis dato keinen Zinsanstieg erleben, liegt vor allem an der Geldpolitik der EZB und dem Umstand, dass den Banken Strafzinsen drohen, wenn sie zu viel Geld bei der EZB einlagern. Was bedeutet, dass die Banken zur Vermeidung jener Strafzinsen das Geld unter die Leute bringen muss. Was zumeist in Form einer günstigen, weil so attraktiven Kreditvergabe geschieht.

Aufforderung der EZB : Geld nicht „parken, sondern investieren

Die EZB verfolgt so das Ziel, dass Geld nicht gehortet, sondern investiert wird. Auf diese Weise sollen die Wirtschaften der einzelnen EU-Länder angekurbelt und eine Inflation in Gang gesetzt werden. Durch dieses Vorgehen soll verhindert werden, dass es zu einer Deflation kommt, die für die gesamte Eurozone zu einer Gefahr werden kann.

Mit dieser Strategie verfolgt die EZB das Ziel, die Eurozone zu stabilisieren und es finanzschwachen Ländern zu ermöglichen, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu besorgen. Auf diese Weise soll einerseits für Preisstabilität besorgt und andererseits die Eurozone zusammengehalten werden.

Dies erklärt also, warum bis dato entgegen aller Warnungen und düsterer Prognosen Kredite immer noch zu historisch günstigen, also niedrigen Zinssätzen an Verbraucher vergeben werden. Für Kreditnehmer bedeutet die Niedrigzinspolitik der EZB somit, dass die Kreditzinsen niedrig sind und ein Kredit somit wenig kostet. Da die EZB bereits angekündigt hat, diese Strategie auch in 2021 vorzuführen, bleiben die Kreditpreise nach wie vor stabil niedrig.

Fakt ist: Der drohende Zinsanstieg lässt bis dato auf sich warten

Was dazu führt, dass die Nachfrage nach Krediten im Jahr 2021 bis dato ungebrochen ist. Doch auch hierin sehen einige Experten erneut Anzeichen dafür, dass diese hohe Nachfrage einen negativen Einfluss auf die Zinssätze in der nahen Zukunft haben werden. Ihre Argumentation? Eine hohe Nachfrage führt nach Meinung jener Experten in der Regel zu einer Anpassung der Preise.

Und in der Tat: Markterhebungen zeigen, dass die Zinsen für Kredite in den ersten Monaten des Jahres durchaus leicht angestiegen sind. Aber bei weitem nicht in einem Maße, das es erlauben würde, hier von einer Trendwende bei den Zinsen geschweige denn von einem Ende der Niedrigzinsphase zu sprechen!

Denn die Realität sieht so aus: Verbraucher zahlen nachwievor historisch niedrige Zinsen, wenn ein günstiger Kredit aufgenommen werden soll. Bei Kleinkrediten ist es teilweise sogar so, dass weniger Geld zurückgezahlt werden muss, als aufgenommen wurde. Hieran zeigt sich das große Interesse der Banken, Geld nicht einzulagern, sondern dem Markt zur Verfügung zu stellen.

Wer einen Kredit benötigt, hat somit nach wie vor gute Chancen, diesen zu günstigen Konditionen zu erhalten.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)