Ueberschuldung

So vermeidet man eine
Überschuldung

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
Sie zahlen zurück
Zahlbar am 01-01-0000 Sollzins 15%
Beispiel
2-Raten Option

Wie aktuell aus dem Überschuldungsreport 2014 des Instituts für Finanzdienstleistungen hervorgeht, steigt trotz einer guten wirtschaftlichen Gesamtsituation in Deutschland die Anzahl der als „überschuldet“ geltenden Haushalte. Im Jahr 2014 galten rund 3,36 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik als überschuldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies eine Steigerung um rund 60. 000 Haushalte! Dabei betrug die durchschnittliche Schuldenlast pro Haushalt im Jahr 2014 cirka 32.500 € - eine abermals deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr mit rund 31.400 €. Zumal sinkt das Durchschnittsalter der Schuldner nun auf 40,2 Jahre. Hier dürfte die Zahl der verschuldeten Jugendlichen einen erheblichen Einfluss haben, denn in dieser Zielgruppe ist der Grad der Verschuldung am deutlichsten angestiegen.

Schulden zu haben bedeutet nicht überschuldet zu sein

Eins sollte beim Thema Überschuldung jedoch klar sein, denn nicht jeder der Schulden ist auch zwangsläufig überschuldet. Es gilt, dass Schulden grundsätzlich erst einmal als reine Zahlungsverpflichtungen zu verstehen sind. Von einer Überschuldung spricht man erst dann, wenn die eigenen finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen, um den finanziellen Forderungen aus Krediten etc. nachzukommen. In dem Fall sprechen Banken bei Krediten auch von einem sogenannten Tilgungsausfall.

Wie kommt es zu einer Überschuldung?

Doch was sind die Gründe für das Eintreten einer Überschuldung? Auch zu dieser Frage hat das iff in seiner Studie Bezug genommen. Die am häufigsten identifizierten Gründe für eine Überschuldung sind:

• Arbeitslosigkeit

• Einkommensarmut

• gescheiterte Selbstständigkeit

• Scheidung /Trennung

Keine Frage, dass die genannten Gründe als kaum vorhersehbar geschweige denn vermeidbar betrachtet werden müssen. Es gibt jedoch Überschuldungsgründe, die als vermeidbar gelten, sofern man sich an ein paar einfache Regeln hält. So gelten laut Studie immerhin mehr als ein Sechstel der Verbraucher als selbstverantwortlich für die eigene Überschuldung!

Tipps zur Vermeidung einer Überschuldung

Mit ein paar einfachen Tipps und einem geänderten Verhaltensmuster lässt sich jedoch die Gefahr einer Überschuldung deutlich minimieren:

1.) Mit der Führung eines Haushaltsbuches unbedingt die monatlichen Kosten im Überblick behalten, denn nur wer seine Finanzen im Blick hat, kann einschätzen, was er sich leisten kann und was nicht. So kann zudem sichergestellt werden, dass etwa bei der Aufnahme eines Ratenkredites keine zu hohen Tilgungsraten vereinbart werden.

2.) Erstellen Sie eine Haushaltsrechnung, in welcher Sie alle Kosten etwa für Telefon, Internet, Strom oder Gas auf den Prüfstand stellen. Finden sich dabei zu teure Altverträge, dann ist zu überprüfen, ob dieselben Leistungen nicht auch zu günstigeren Konditionen erhältlich sind.

3.) Kein unkontrolliertes Konsumverhalten aufzeigen. In 8,6 Prozent aller Fälle ist eine Überschuldung auf ein solches unüberlegtes Konsumverhalten zurückzuführen. Somit gilt sich insbesondere nicht von den diversen Finanzierungsangeboten im Handel zum Kauf verleiten zu lassen.

4.) Ebenso problematisch: eine dauerhafte Nutzung des Dispositionskredit. Befindet sich das Konto über längere Zeit hinweg im Minus, sollte man die Ablösung des Dispositionskredit mithilfe eines günstigeren Ratenkredit in Erwägung ziehen.

5.) Bevor man einen Ratenkredit in Anspruch nimmt, sollte man sich die Kreditkonditionen einzelner Kreditangebote genauestens ansehen und entsprechend detaillierte Vergleiche durchführen.

Hier geht es zur Studie des iff


Redakteur: Markus Gildemeister

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