Schufa Score

Kredit: So verbessert man
seinen SCHUFA Score

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
Sie zahlen zurück
Zahlbar am 01-01-0000 Sollzins 15%
Beispiel
2-Raten Option

Wer in Deutschland einen Kredit aufnehmen möchte, der sieht sich einer Vielzahl sogenannter Prüfverfahren hinsichtlich der Bewertung der Kreditwürdigkeit ausgesetzt. Das wohl bekannteste als auch „berüchtigste“ Verfahren ist das Kredit Scoring beziehungsweise Bonitäts-Scoring, welches weitläufig eher unter dem Begriff „Schufa-Auskunft“ bekannt ist. Wer hier mit sogenannten Negativ-Merkmalen behaftet ist, dem bleiben zu 99 % die Türen zu einem regulären Kredit bei klassischen Finanzinstitutionen versperrt. Umso wichtiger ist es seine SCHUFA sauber zu halten beziehungsweise zu wissen, wie man einen etwaigen weniger guten Kreditscore verbessern kann. Doch dies ist nicht so einfach, denn die Berechnung des Bonitäts-Score, ist ein Unternehmensgeheimnis, auf das Verbraucher in der Regel keinen Einfluss haben und dank eines Gerichtsurteils aus dem Jahr 2015 auch in Zukunft nicht haben werden.

Aus Erfahrung gibt es jedoch einige Tipps und Tricks, die einen positiven Einfluss auf den eigenen Schufa-Score haben können. Die wichtigsten Tipps haben wir für zusammengefasst:

Kreditkarte, Girokonto, Mobilfunkverträge: Weniger ist mehr

  • Zahl der Girokonten und Kreditkarten gering halten: Zu viele Girokonten können sich oftmals negativ auf den Schufa-Score auswirken. Das gilt auch für Kreditkarten. Wer zu viele Karten und Konten besitzt, verliert leichter den Überblick über seine Finanzen und läuft Gefahr negative Vermerke bei der SCHUFA zu produzieren. Nicht konsequent benötigte Konten und Kreditkarten sollten von daher gekündigt werden.

  • Dispokredit vermeiden: Wird das Geld einmal knapp, ist es bequem den Dispokredit des Girokontos zu nutzen. Doch kann aufgrund der hohen Zinsen für einen Dispokredit, dieser auch schnell zur Schuldenfallen werden. Wird der Dispokredit dann von der Bank gekündigt, weil das Konto über längere Zeit überzogen ist und monatliche Zahlungseingänge ausbleiben, muss man als Verbraucher mit einem negativen Schufa-Eintrag rechnen.

  • Unnötige Mobilfunkverträge kündigen: Was für Girokonten und Kreditkarten gilt, gilt auch für Handyverträge. Sind in ihrer Schufa-Akte schon einige Mobilfunkverträge gespeichert, kann es sein, dass ein Anbieter Ihnen den Abschluss eines weiteren Handyvertrags verweigert. Wenn Sie überflüssige Verträge kündigen, schont das neben dem Schufa-Score auch den eigenen Geldbeutel.

Null-Prozent-Finanzierung und Ratenkredit: Nicht zu viel auf Pump kaufen

  • Nicht zu viele Händlerfinanzierungen abschließen: Finanzierungen beim Händler, häufig sogar als Null-Prozent-Finanzierungen angeboten, klingen verlockend – wer gerade nicht genug gespart hat, kann sich das gewünschte Produkt trotzdem leisten und einfach in Raten abbezahlen. Man erhält also einen Kredit – dementsprechend wird auch eine Null-Prozent-Finanzierung in die Schufa-Akte eingetragen. Werden also regelmäßig Dinge auf „Pump“ gekauft, wird sich dies zwangsläufig negativ auf den SCHUFA-Score auswirken.

  • Bei Kreditanfragen auf Schufa-Neutralität achten: Bevor ein Kredit aufgenommen wird, ist es ratsam, die Konditionen verschiedener Anbieter genau zu vergleichen. Allerdings sollte man als Verbraucher mehrere Kreditangebote einholen und dabei darauf achten, dass seitens eines Kreditvermittlers, einem Vergleichsportal oder seitens der Bank nur eine („Anfrage Kreditkondition“ an die Schufa übermittelt wird. Wird lediglich diese Information an die Schufa gemeldet, hat dies keine negativen Auswirkungen auf den Schufa-Score.

Rechnungen und Verträge immer pünktlich begleichen!

  • Rechnungen pünktlich zahlen: So banal und selbstverständlich es klingen mag, aber ein Fehlverhalten in diesem Punkt kann fatale Auswirkungen haben – das pünktliche Bezahlen von Rechnungen, egal ob Strom, Miete oder Handyrechnungen! Das gleiche gilt natürlich auch für Kreditraten, die immer fristgerecht überwiesen werden sollten. Wird eine Rechnung nicht bezahlt, dürfen Unternehmen diese Information nach der zweiten schriftlichen Mahnung an die Schufa weitergeben.


Redakteur: Markus Gildemeister

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