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20.02.2020

Machen P2P-Kredite den Banken ernsthaft Konkurrenz?

Wer etwas ohne Eigenkapital finanzieren möchte, greift zum Kredit. Er geht zur Bank und stellt eine entsprechende Kreditanfrage oder informiert sich über entsprechende Angebote für einen Onlinekredit im Internet. Oder er ignoriert das Thema Banken und macht sich gezielt auf die Suche nach einem sogenannten Peer to Peer (P2P) Kredit – also einem Kredit unter Privatleuten.
P2P Kredite – ohne Bank geht es dann doch nicht

Keine Frage, die Anzahle der Kreditvarianten ist mittlerweile ziemlich zahlreich: Schweizer Kredite, Minikredite, Hausfrauenkredite, Kurzzeitkredite, Immobilienfinanzierungen. Für jeden Bedarf, Anspruch und jede Summe gibt es die passenden Kredite. Ob online oder traditionell in der Bankfiliale, das Angebot ist groß genug, damit an sich jeder Interessent einen Kredit erhalten kann, der zu seinen Bedürfnissen beziehungsweise Finanzierungsvorhaben passt.

Seit einigen Jahren hat sich zu den traditionellen Darlehensformen ein weiterer Player hinzugesellt, der Peer-to-peer-Kredit oder P2P-Kredit. Dieser ist über spezielle Internetplattformen erhältlich, bei dem Privatpersonen anderen Privatpersonen Geld leihen. Oft in Form eines Crowdlendings. Das reduziert das Einsatzrisiko für die investierenden Peers, da das Kreditrisiko auf alle teilnehmenden Kreditfinanzierer verteilt wird.

Beim Peer-to-Peer-Kredit handeln die beteiligten Kreditparteien die Kreditkonditionen zudem weitestgehend individuell aus. Kreditgeber profitieren bei P2P-Krediten von lukrativen Zinsen, Kreditnehmer haben auch bei schlechterer Bonität eine faire Chance auf Geld. Und wie es scheint, erfreuen sich derlei P2P-Kredite (auch als Privatkredite bekannt) stetig wachsender Popularität.

Weltweit 36,6 Millionen Dollar in Form von P2P-Krediten verliehen

P2P-Kredite funktionieren anders als herkömmliche Kredite. Zwar muss man sich auch dafür von seiner besten Seite zeigen, um die privaten Kreditgeber von seiner Zuverlässigkeit, seinem Projekt, seiner Zahlungsfähigkeit zu überzeugen. Allerdings wird die Kreditwürdigkeit eines Antragsstellers mit Hilfe komplexer Algorithmen – die Daten aus der Social-Media-Aktivität der Interessenten ebenso sammeln wie Informationen über die Bonitätshistorie – geprüft, bevor die potenziellen Kreditnehmer mit ebenso potenziellen Kreditgebern zusammengebracht werden.

In Deutschland geraten solche Darlehen noch oft in Misskredit. Dabei ist Deutschland der viertgrößte Markt im weltweiten Vergleich. Andernorts hingegen greifen immer mehr Menschen auf P2P-Kredite zurück, vorrangig, um zu günstigeren Zinssätzen umzuschulden. Besonders in den USA, China und dem Vereinigten Königreich werden über P2P-Plattformen nennenswerte Summen verliehen.

Schätzungen zufolge werden die P2P-Kredite in China 2020 ein Gesamtvolumen von 64 Milliarden US-Dollar erreichen. In den USA zirkulieren solche Darlehen mit einem Umsatzwert von fast 25 Milliarden USD und in UK immerhin knapp 2 Milliarden.

Für die nächsten drei Jahre wird erwartet, dass weltweit P2P-Kredite im Wert von 36,6 Millionen US-Dollar vergeben werden. Das würde ein Wachstum von 8,4 % binnen eines Jahres bedeuten. Im Schnitt hätte sich das globale P2P-Kreditvolumen damit seit 2017 um circa 10 % jährlich gesteigert. Man geht davon aus, dass die Zahl der Kreditnehmer bis 2023 um beträchtliche 35 % anwachsen wird.

Allerdings tendiert die individuelle Kredithöhe pro Kopf dazu, geringer zu werden. 2019 nahm jeder der über 25 Millionen Menschen, die auf ein P2P-Darlehen zurückgriffen, durchschnittlich einen Kredit in Höhe von 3,077 USD auf. Bis 2023 ist davon auszugehen, dass diese Summe auf 2,740 USD sinkt.

Die Ursachen für Rückgänge dieser Art sind wohl auf vor allem auf dem chinesischen Markt zu finden. Dort mussten zuletzt eine große Zahl von P2P-Kreditplattformen wegen Betrugsverdachtes geschlossen werden, sowie weil sie teilweise gesetzliche Richtlinien nicht eingehalten haben.

Sind P2P-Kredite sicher?

Bis dato gibt es in der EU zwar keinen expliziten gesetzlichen Rahmen, der geschäftliche Peer-to-peer-Kreditvergaben reguliert. Doch bei der Kreditvergabe an Privatpersonen greifen bei P2P-Krediten die gleichen gesetzlichen Bedingungen, wie bei jedem anderen Verbraucherkredit auch. Für Interessenten und Kunden, die sich über eine anerkannte P2P-Kreditplattform Geld von privaten Kreditgebern leihen möchten, besteht hierzulande also keinerlei Gefahr oder Risiko, das über das bei jeder herkömmlichen Kreditaufnahme hinausgeht.

P2P Kredite – ohne Bank geht es dann doch nicht

Und zu guter Letzt: Auch wenn es oftmals den Anschein erweckt, so ganz ohne Bank funktioniert in Deutschland ein P2P Kredit dann doch nicht. Denn obwohl vom Ablauf her beim P2P-Kredit alles so wirkt, als handele es sich ausschließlich um ein Geschäft zwischen Privatpersonen, ist die rechtliche Situation doch eine andere: Privatinvestor und Kreditnehmer werden nämlich keine Vertragspartner. Der Kredit läuft über eine zwischengeschaltete Bank.

Der Grund hierfür ist in der rechtliche Situation in Deutschland zu suchen. Denn hierzulande ist der Geldverleih von Privat vom Gesetzt her strafbar. Da die in Deutschland als Vermittler von P2P Kredite agierenden Plattformen jedoch keine Banklizenz, welche Ihnen das Tätigen solcher Kreditgeschäfte erlauben würde, muss eine Bank zwischengeschaltet sein, die den Geldtransfer abwickelt.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)