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20.01.2021

Onlinekredite sind per se günstig – oder?

Soll ein Kredit so günstig wie möglich aufgenommen werden, so muss es ein Onlinekredit sein. Denn Kredite aus dem Internet sind generell günstig und somit ohne Diskussion erste Wahl. Punkt um. Nein – leider ist dem nicht so, wie eine aktuelle Marktanalyse verschiedenster Onlinekredit-Angebot aufzeigt. Zinsunterschiede von mehreren tausend Euro waren zu verzeichnen. Die Hintergründe.
Studie belegt: Onlinekredite sind nicht generell günstig
Fragt man in seinem Bekanntenkreis, welcher Kredit nach deren Auffassung generell am günstigsten sei, so lautet die Antwort in der Regel? Richtig – der Onlinekredit. Und die Argumentation, warum dieser Onlinekredit generell der Günstigste ist, wird dann auch gleich mitgeliefert. Immerhin müssen bei Onlinekrediten keine Filialkosten etc. mit eingepreist werden. Allein das würde sich deutlich bei den Zinskosten bemerkbar machen.

Trugschluss: Onlinekredite sind generell günstig

Womit doch eigentlich klar sein müsse, dass der Onlinekredit, egal von welchem Institut kommend, bei den Konditionen immer das beste Angebot darstellen müsse. Eine Argumentation, die durchaus logisch ist und von vielen Menschen dann letztendlich auch so für bare Münze gehalten wird.

Nur hat das Ganze in der Praxis einen entscheidenden Haken. Und zwar jenen, dass Banken generell bei der Gestaltung der Zinssätze für Kredite einen gewissen Spielraum haben – und das gilt über alle im Portfolio der Bank befindlichen Kreditarten hinweg. Somit also auch für einen Onlinekredit.

Was also folglich bedeutet, dass Onlinekredite eben nicht per se günstig sein müssen. Es kommt auf die Bank und den von ihr festgelegten Zinssatz an. Und da zeigen sich am deutschen Kreditmarkt deutliche Unterschiede, die je nach Kredithöhe und Laufzeit durchaus mal mehrere tausend Euro Unterschied bedeuten können.

Marktanalyse offenbart erhebliche Unterschiede bei den Zinskosten

Bestätigt wird dies durch eine kürzlich durchgeführte Marktanalyse eines renommierten deutschen Wirtschafts-Magazins. Im Rahmen des Tests wurden bei 13 überregional tätigen Banken und Finanzinstituten deren Angebote für Onlinekredite unter die Lupe genommen.

Hierzu entwarfen die Tester des Magazins insgesamt zehn Musterfälle für unterschiedliche Kreditnehmer, um so ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Die angefragten Kreditsummen bewegten sich dabei in einer Spannen von 5.000 € bis hin zu 35.000 € bei unterschiedlich gewählten Kreditlaufzeiten zwischen 24 Monaten und 84 Monaten.

Interessant dabei war, dass lediglich 3 der angefragten Banken einen Onlinekredit mit Festzins anboten. Die anderen 10 Banken hatten hingegen einzig und allein Onlinekredite mit bonitätsabhängigem Zinssatz anzubieten.

Zinskosten-Unterschied von mehr als 6.000 € bei einem Onlinekredit

Das Ergebnis offenbarte ein durchaus überraschendes Ergebnis, denn für einen Kredit mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einer Kreditsumme von 35.000 € betrug der Unterschied bei den gesamten Kreditkosten zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter stattliche 6.171 €!

An diesem Beispiel wird deutlich, dass es für potenzielle Kreditnehmer von enormer Bedeutung ist, sich genauer mit den Konditionen bei den Kreditangeboten zu beschäftigen. Denn diese enormen Unterschiede bei den Zinskosten müssen nicht sein – zumindest nicht aus Sicht eines Kreditnehmers.

Kreditvergleich schützt vor zu hohen Kosten beim Onlinekredit

Begegnen kann man der Gefahr etwaiger zu hoher Kreditkosten vor allem dadurch, dass man als Kreditnehmer nicht das erstbeste Kreditangebot in Anspruch nimmt. Wer beim Kredit Geld sparen sollte sich Zeit nehmen und einen detaillierten Vergleich verschiedenster Kreditangebot vornehmen. Was aufgrund der zahlreichen online zur Verfügung stehenden Vergleichsportale das geringste Problem darstellen sollte.

Doch Obacht: Auch diese Rechner zum Vergleich zahlreicher Kreditangebote haben ihre Tücken, denn die dort aufgeführten Zinssätze müssen nicht zwangsläufig dem Zinssatz entsprechen, der dann letztendlich auch gewährt wird.

Kreditvergleich ist ein Muss, aber Achtung beim bonitätsabhängigem Zinssatz

So gilt auch bei der Nutzung eines solchen Kreditvergleichs besonders darauf zu achten, ob es sich bei dem ins Auge gefassten Kreditangebot um eins handelt, welches mit einem bonitätsabhängigem Zinssatz gekoppelt ist.

Denn genau hier liegt die Tücke für Verbraucher: Der „sichtbare“ Zinssatz stellt jenen Zinssatz dar, wenn es sich bei dem Antragsteller um einen Kunden handelt, der unter dem Aspekt der Bonitätsprüfung eines absolut weiße Weste hat. Und an dieser Stell muss somit erwähnt werden, dass es einen solchen Kunden schlicht nicht gibt.

Bedeutet, dass der tatsächlich gewährte Zinssatz in der Regel 1,5 bis 2 % höher ausfallen wird als es das ersichtliche Angebot aus dem Kreditvergleich glauben lässt.

Insofern sollte man als Verbraucher auf der Suche nach einem günstigen Onlinekredit vorrangig nach einem Angebot mit Festzins schauen, auch wenn es im „Ranking“ des Kreditvergleichs erst an 4. Stelle oder noch später erscheint. Wichtig ist, dass dieser Zinssatz bei Abschluss des Kredits dann auch tatsächlich gilt.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)