Kredit

Mit einem Kredit ein
Vermögen aufbauen: Geht das?

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
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Zahlbar am 01-01-0000 eff.JZ. 15%
Beispiel
2-Raten Option
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Die wohl gängigste Auffassung hinsichtlich der Verwendung eines Kredits dürfte jene sein, damit irgendeine mehr oder weniger notwendige Anschaffung zu finanzieren. Wird beispielsweise ein neues Auto benötigt oder soll gar ein Haus gebaut werden, dann ist der Kredit die häufig genutzte Art der Finanzierung. Bestätigt wird dies regelmäßig anhand zahlreicher Statistiken und Umfragen einschlägiger Fachmagazine. Doch lassen sich mit einem Kredit nicht nur Dinge wie ein Auto oder gar ein Haus finanzieren. So mach findiger Verbraucher nutzt Niedrigzinsphasen, wie Sie gerade jetzt stattfinden, auch für eine Art der Finanzierung, welche vielen Menschen durchaus absurd erscheint: zur Vermögensbildung! Wie bitte: Schulden machen um ein Vermögen zu bilden? Wie soll das funktionieren?

Das Zauberwort heisst „Wertpapierkredit

Zugegeben: Es klingt paradox und subjektiv betrachtet erscheint es völlig unsinnig, nämlich Wertpapiere „auf Pump“ zu kaufen. Doch so paradox es auch klingen mag, ein solches Vorhaben kann in der Praxis durchaus funktionieren. Wer ein paar Regeln hinsichtlich eines solchen Vorhabens beachtet werden, kann eine kreditfinanzierte Investition in Wertpapiere in der Summe eine Rendite zu erzielen. Zu diesem Zweck bieten diverse Banken und Broker spezielle Wertpapierkredite an, die exakt auf diese Finanzierungsvariante und den Verwendungszweck ausgerichtet sind. Der Wertpapierkredit funktioniert in der Praxis fast immer so, dass man als Kunde bereits Wertpapiere hat oder kaufen möchte, die dann bis zu einem gewissen Beleihungswert als Sicherheit für die vergebene Darlehenssumme fungieren.

Der Wertpapierkredit in der Praxis

Wie ein solcher Wertpapierkredit sich in der Praxis darstellen könnte, zeigt das folgende Beispiel: Hat man als Kunde eines Brokers beispielsweise Wertpapiere im Gegenwert von 50.000 Euro im Depot oder möchte diese noch erwerben, ermittelt die Bank einen Beleihungswert von 80 Prozent. Daraus ergäbe sich also die Möglichkeit, insgesamt 40.000 Euro als Wertpapierkredit seitens der depotführenden Bank zu erhalten. Dabei gilt natürlich zu berücksichtigen, dass natürlich auch bei einem Wertpapierkredit entsprechende Zinsen anfallen, über die es sich natürlich zu informieren gilt. Denn diese Zinsen spielen bei der Renditeberechnung eine erhebliche Rolle. Zurückgezahlt wird der Wertpapierkredit im Übrigen wie ein normaler Ratenkredit, also in monatlichen Raten bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit.

Risiken beim Wertpapierkredit beachten

Jedes Investment ist mit bestimmten Risiken behaftet, derer man sich stets bewusst sein sollte. Dieses Risiko potenziert sich durch die Aufnahme eines Wertpapierkredits. Zwar ist das vorrangige Ziel, auf diesem Wege mit dem kreditfinanzierten Investment eine positive Rendite zu erzielen, nicht unrealistisch. Doch genauso kann ein Verlust des Investments jederzeit eintreten. Denn zunächst einmal macht man als Kreditnehmer durch die Aufnahme des Kredits Schulden. Scheitert das kreditfinanzierte Investment hat man dennoch jenen Kredit abzuzahlen. Zusätzlich zum Verlust der Wertpapieranlage eine erheblich finanzielle Belastung!

Unser Fazit

Wer sich mit dem Gedanken trägt ein Investment über einen Kredit zu finanzieren, sollte sich im Klaren darüber sein, das er hiermit ein hochriskantes Geschäft eingeht. Im Grunde ist eher davon abzuraten, Wertpapierkäufe über einen Kredit zu finanzieren. Zwar kann dies in der Praxis funktionieren, aber einerseits gibt es keineswegs eine Garantie für einen Investmenterfolg und zum anderen ist das Risiko nicht unerheblich, dass insgesamt Verluste entstehen.

Redakteur: Markus Gildemeister

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