Kredit

Geoscoring: Wenn Bonitätsbewertungen
beim Kredit unsinnig werden

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Einen Kredit haben zu wollen und einen Kredit zu bekommen sind leider zwei völlig unterschiedliche Dinge, denn dazwischen liegt so etwas wie der heilige Gral der Finanzwelt und die heisst Bonität! Die Bonitätsbewertung von Privatpersonen und Unternehmen sind DAS entscheidende Kriterium, wenn es darum eine Entscheidung darüber zu treffen, ob jemand in den Genuss eines Kredit kommt und wenn ja, zu welchen Konditionen. Das Problem an der ganzen Thematik „Bonitätsbewertung“ ist jedoch, dass keiner so wirklich weiß, wie Auskunfteien namens SCHUFA, Creditreform, Bürgel, InfoScore etc. ihre Bonitätsbewertung eigentlich erstellen. Die einzelnen Bestandteile eben jener Bewertungen werden gehütet wie das Coca-Cola Rezept und bewacht wie Fort Knox. Selbst deutsche Gerichte haben einen Einblick in die Praktiken jener Unternehmen NICHT zugelassen. Und doch hat nun eine der führenden Auskunfteien nun einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zugelassen. Aus diesem kleinen Einblick generiert sich eine durchaus erschreckende Erkenntnis: Es braucht nur 3 Informationen, um einen Bonität-Score zu erstellen – mit durchaus fatalen Folgen für betroffene Personen!

Nur 3 Kriterien für eine Bonitätsbewertung?

Man sollte es eigentlich kaum glauben, dass tatsächlich anhand von nur drei Informationen ein Urteil über die finanzielle Zuverlässigkeit eines Menschen gefällt wird. Doch genau dies wurde nun von eben einer der führenden deutschen Wirtschaftsauskunfteien tatsächlich bestätigt. Gewisse Zweifel an der Objektivität eines solchen Bewertungsschemas sind dabei mehr als berechtigt, zumal wenn dabei auch eine Element namens Geo-Scoring zum Einsatz kommt. Doch das eigentlich Fatale sind die möglichen Auswirkungen auf das tägliche Leben eines Bürgers der anhand von lediglich 3 Kriterien entsprechend „klassifiziert“ wurde. Bewilligt die Bank aufgrund einer solchen Bonitätsbewertung beispielsweise einen Autokredit nicht, kann der Weg zur Arbeit zum Problem werden und es droht im äußersten Fall gar die Arbeitslosigkeit. Im Klartext bedeutet dies, dann anhand von lediglich 3 Kriterien eine Existenzbedrohung entstehen kann! Doch welche Kriterien spielen neben dem bereits genannten Geo-Scoring eine Rolle bei der Bonitätsbewertung?

3 Kriterien der Bonitätsbewertung: An Nebensächlichkeit kaum zu übertreffen!

Die drei Basiselemente einer Bonitätsbewertung stellen der Name, das Geburtsdatum sowie die derzeitige Melde-Adresse dar. Fehlen weitere Informationen zu einer Person, stellt die Wirtschaftsauskunftei also allein mit diesen Angaben die Kreditwürdigkeit einer Person in Form eines sogenannten Score-Wertes dar. Dabei drückt eben jener Score die Kreditwürdigkeit eines ´Menschen in einem statistischen Wert dar. Was bedeutet, dass so erkennbar werden soll, wie willig und fähig eine Person ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Man möge sich dies bitte deutlich vor Augen führen: Allein durch den Namen, das Geburtsdatum als auch die Adresse wird die Zahlungsmoral berechnet! Doch im Grunde sind dies Informationen, die alles andere als einen eindeutigen Rückschluss auf die Zahlungsmoral eines individuellen Verbrauchers zulassen. Zumal eben auch bei dem Punkt „Adresse“ eben jenes Geo-Scoring zum Einsatz kommt. Bedeutet in klareren Worten, das hierbei auch noch die Kreditwürdigkeit der Nachbarn einen entsprechenden Einfluss auf die eigene Bonität hat (Lesen Sie hierzu bitte auch diesen Artikel)! Unglücklich, wenn man in einer Plattenbausiedlung, einem sogenannten sozialen Brennpunkt oder im Bahnhofsviertel wohnt.

Unser Fazit zum Thema Bonitätsbewertung

Anhand welcher Informationen Auskunfteien ein Urteil über die Zahlungsmoral und Zuverlässigkeit von Verbrauchern fällen, wird wahrscheinlich nie komplett in Erfahrung zu bringen sein. Jedoch zeigt der nun gewährte Blick hinter die Kulissen einer führenden Auskunftei, dass die Kritik an der Arbeitsweise jeder Institutionen nicht ganz ohne Grundlage zu sein scheint! Doch dank aktueller Urteil-Sprechung scheint diese Kritik auch in Zukunft keinerlei Einfluss auf die Arbeitsweise jener Institutionen zu haben.

Daher bleibt Verbrauchern eigentlich nur eine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen: Einmal im Jahr eine Eigenauskunft anfordern. Wer regelmäßig die über ihn gespeicherten Informationen bei den verschiedenen Auskunfteien einsieht, hat die Kontrolle darüber, welche Informationen die Unternehmen gespeichert haben. In diesem Fall kann zumindest eine Löschung falscher oder veralteter Informationen bewirkt werden.


Redakteur: Markus Gildemeister

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