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Konsum auf Kredit – Verbraucherschützer warnen

Kredit

Der deutsche Bundesbürger lebt sein Leben gern auf Kredit, sei es im Elektrofachmarkt oder im Einrichtungshaus: Den Verlockungen entsprechender Finanzierungsangebote kann kaum jemand widerstehen und so wird eben die neue Küche, der neue Fernseher oder das neue Auto mittels eines Kredit finanziert. So zumindest die Feststellung der Verbraucherzentrale NRW, denn nach deren Aussage ist für die Hälfte aller Bundesbürger der Konsum auf Pump zu einer gewissen Selbstverständlichkeit geworden. Doch gerade diese Selbstverständlichkeit, mit welcher die Bundesbürger diese vordergründig günstigen Finanzierungsangebote annehmen, nehmen die Verbraucherschützer nun erneut zum Anlass vor diesen Warenkrediten zu warnen – und zwar aus gutem Grund!

Finanzierungen mit Tücken

Rund die Hälfte aller Vorgänge bei den Schuldnerberatungen des Verbraucherschutzverbandes resultiert aus Krediten für die Anschaffung von Waren aller Art, was eben den hauptsächlichen Anlass zur Kritik seitens der Verbraucherschützer gibt. Denn eins steht für sie fest: So günstig und unkompliziert die Finanzierungsangebote auf den ersten Blick erscheinen mögen, so verbirgt sich dahinter dennoch ein klassischer Ratenkredit mit all seinen klassischen Merkmalen! Doch über diesen Fakt werde bei den Finanzierungangeboten häufig hinweggetäuscht und wird somit klar zum Nachteil eines Konsumenten.

Langzeitproblem: Die Händlerfinanzierung

Dabei stehen die sogenannten Null-Prozent-Finanzierung beziehungsweise Gratisfinanzierungen besonders unter Kritik, denn nicht selten ist die Ratenzahlung bei einem Kredit über den Händler an den Abschluss einer, zumeist recht teuren Restschuldversicherung gebunden. Nicht selten kommt es zudem vor, dass mit dem eigentlichen Finanzierungsvertrag ein anderweitiges entgeltpflichtiges Finanzprodukt, wie etwa ein Kreditkartenvertrag, abgeschlossen wird.

Weiterer Kritikpunkt der Verbraucherschützer ist auch, dass die versprochene Zinsfreiheit für den Kredit in dem meisten Fällen nur für bestimmte Laufzeiten gegeben ist. Über einer längeren Tilgungsdauer können so im Anschluss an die zinsfreie Phase mitunter Zinsen im zweistelligen Prozentbereich fällig werden. Je nach Höhe des Kredit also eine nicht zu unterschätzende, finanzielle und oftmals nicht einkalkulierte Belastung für den Kunden.

Was die Verbraucherschätzer besonders aufregt: Wird die Ware seitens des Kunden reklamiert, so bleibt dennoch die vereinbarte Ratenzahlung im Regelfall bestehen. Klingt unfair, ist aber von höchstrichterlicher Seite als rechtmäßig eingestuft: Allein die Tatsache, dass der Verbraucher für das Darlehen keine Zinsen zahlt, genügte dem Bundesgerichtshof im Jahr 2014 als Grund, Null-Prozent-Finanzierungen vom üblichen 14-tägigen Widerrufsrecht für Ratenkredite auszuschließen.

Konsum auf Kredit ist verlockend

Dass das ganze System des „Konsum auf Kredit“ beziehungsweise den „Null Prozent Finanzierungen“ sowohl für Händler als auch die dahinter stehenden Finanzinstitute ein durchaus lohnenswertes Geschäft ist, zeigt das Ergebnis einer Studie, welcher der Bankenfachverband in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung durchgeführt hat. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass rund 65 Prozent aller finanzierten Käufe ohne die Möglichkeit einer Finanzierung beziehungsweise eines Kredit über den Händler gar nicht erst erfolgt wären. Das sagt wohl alles!


Redakteur: Markus Gildemeister

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