Kleinkredit versus Minikredit – ein Vergleich

Über Kleinkredit und Minikredit
und deren Unterschiede

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
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Zahlbar am 01-01-0000 Sollzins 15%
Beispiel
2-Raten Option
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Konsumkredit, Verbraucherkredit, „Egal-wofür“-Kredit, Kleinkredit oder auch Minikredit – in Bezug auf ihre Kreditangebote nutzen Banken und Sparkassen häufig ganz eigene Bezeichnungen. Gerade was Kleinkredit und Minikredit angeht, fällt dabei eine Abgrenzung in der Praxis häufig schwer. Denn juristisch geschützt sind diese Begriffe nicht. Zudem existiert keinerlei Vorgabe, bis zu welchem Kreditbetrag die jeweiligen Begriffe Anwendung finden dürfen. Dennoch unterscheiden sich die Begrifflichkeiten Kleinkredit und Minikredit deutlich voneinander. Mit dem folgenden Ratgeber möchten wir die Unterschiede beider Kreditarten erläutern.

Kleinkredit als allgemeine Bezeichnung

Der Begriff des Kleinkredites findet in der Praxis relativ häufig Anwendung. Allgemein geht es dabei um Kredite, deren Kredithöhe im überschaubaren Bereich liegt. Während etwa im Rahmen von Immobilienfinanzierungen auch mehrere Hunderttausend Euro als Kredit ausgegeben werden, gilt das für Kleinkredite nicht. Deren Kreditsumme ist meist auf 10.000 Euro begrenzt, wobei ein solcher Kredit häufig ab einer Summe von 1.000 Euro möglich ist. Die genauen Mindest- bzw. Höchstsummen legt allerdings jedes Kreditinstitut eigenständig fest.

Aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Kreditsumme werden Kleinkredite von den Kreditinstituten häufig recht unkompliziert ausgereicht. Die meisten Institute bieten ihren Kleinkredit vor allem zu Konsumzwecken an. Häufig ist deshalb auch vom Konsumkredit die Rede, der letztlich nichts anderes als ein Kleinkredit ist.

Unabhängig von seiner genauen Bezeichnung wird der Kleinkredit von zahlreichen Banken und Sparkassen angeboten. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein ausgiebiger Kreditvergleich, der die besten Kreditangebote herausfiltert.

Folgende Unterlagen werden zur Beantragung eines Kleinkredites benötigt:

- Einkommensnachweise (aktuell; meist letzte zwei oder drei Monate)

- Identitätsnachweis (z.B. Personalausweis, Reisepass mit Meldebestätigung)

- positives Schufa-Register (falls Auskunfteien zur Bonitätsbeurteilung herangezogen werden)

Neues Produkt: Minikredite

Der Minikredit wird meist als eigenständiges Produkt beworben und zeichnet sich durch eine äußerst geringe Kreditsumme aus. Diese liegt meist bei Summen von maximal 1.000 Euro, sodass der Minikredit in den meisten Fällen lediglich eine dreistellige Kreditsumme aufweist. Tatsächlich füllt der Minikredit eine Lücke aus, die klassische Kreditinstitute in der Vergangenheit häufig nicht mit ihren Kleinkrediten in Höhe von mindestens 1.000 Euro schlossen. Dadurch existieren mittlerweile verschiedene Anbieter, die sich auf die Ausreichung von Minikrediten spezialisiert haben. Aufgrund der gegenüber dem Kleinkredit deutlich niedrigeren Kreditsummen ist die Laufzeit des Minikredites entsprechend kürzer. Auch darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen diesen Kreditarten. Während der Kleinkredit in aller Regel in Raten über mindestens 12 Monatsraten abgezahlt wird, erlaubt der Minikredit in der Praxis deutlich kürzere Laufzeiten. Die Laufzeiten bewegen sich hierbei zwischen 7 – bis maximal 62 Tage – je nach Anbieter. Aus diesem Grund wird der Minikredit auch als sogenannter Kurzzeitkredit beworben.

Es gibt einige Situationen, in denen ein der Abschluss eines Minikredites weiterhelfen kann. So bietet sich die Aufnahme eines solchen Kredites vor allem zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Engpässe an. Zumindest, wenn deren Umfang nicht allzu ausgeprägt ist. Der Minikredit stellt in diesem Fall gegebenenfalls auch eine finanziell lohnende Alternative zum klassischen Dispositionskredit dar. Zumindest lohnt sich ein ausgiebiger Kreditvergleich.

Redakteur: Markus Gildemeister