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22.05.2019

KFZ-Finanzierung: Kredit von der Bank oder Finanzierung beim Autohaus?

Es ist in den Augen vieler Menschen – vor allem der Männer – des Deutschen wichtigstes Gut: das Auto. Und es ist kein Geheimnis, das hierfür die meisten Menschen am ehesten gewillt sind, einen Kredit aufzunehmen – entweder durch einen speziellen KFZ Kredit von der Bank oder eben via Finanzierung über den gewählten Autohändler. Doch was ist letztendlich für den Autokäufer die bessere Alternative?
KFZ-Finanzierung

In den meisten Fällen ist der Kauf eines Autos dann am günstigsten, wenn man die Kaufsumme bar entrichtet. Das ist aber nicht immer möglich. Etwa, weil die Rücklagen dafür fehlen oder de Kosten für das neue KFZ das angesparte Vermögen überschreiten. Darum sehen sich viele Autokäufer mit der Frage konfrontiert: Nehme ich für den KFZ-Kauf einen Kredit bei der Bank oder beim Autohaus auf?

Autohäuser arbeiten entweder mit eigenen Banken oder mit den Bankinstituten der Autohersteller zusammen. Oft dürfen sich Autokäufer dort über besonders günstige Konditionen für ein Darlehen freuen. Aber die Finanzierung über das Autohaus hat auch seine Tücken. Etwa dann, wenn eine Ballonfinanzierung angeboten wird, bei der man zwar von geringen monatlichen Raten profitieren kann, dafür aber oft eine enorm hohe Abschlussrate bezahlen muss.

Außerdem ermöglichen die Banken von Autohäusern oftmals nicht, dass man bei Kauf einen Teilbetrag direkt bar entrichtet und so die eigentliche Kreditsumme reduzieren kann. Da stellt sich also die Frage, wie man günstiger fährt. Mit einem Privatkredit von der eigenen Bank oder der Finanzierung im Autohaus.

Mögliche Autokreditvarianten bei der Bank

Ratenkredite zur KFZ-Finanzierung bei der Bank oder bei Online-Portalen sind oftmals günstiger, als Finanzierungsangebote von den Hausbanken der Autohändler. Dabei tun sich ganz besonders zwei Kreditmodelle hervor:
  1. Der zweckgebundene Ratenkredit: Bei Krediten, die für einen bestimmten Verwendungszweck aufgenommen werden, bieten Banken oft günstigere Konditionen an, als für reine Ratenkredite. Die Banken betrachten den Verwendungszweck solcher Kredite, im Falle einer Autofinanzierung also den Wagen, als Sicherheit bei Zahlungsausfällen und Privatinsolvenzen. Bei zweckgebundenen Krediten fällt, anders als bei Drei-Wege-Krediten von Autohäusern, keine Abschlussrate an – und man kann von weiteren Vorteilen wie eventuell kostenlosen Sondertilgungen profitieren. Mit der Aufnahme eines zweckgebundenen Kredits bei der eigenen Bank ist es Autokäufern möglich, ihre monatlichen Ausgaben gut zu kalkulieren, wenngleich die Raten, etwa bei Vollfinanzierungen oder kurzen Laufzeiten, recht hoch ausfallen können.

  2. Der nicht zweck-gebundene Kredit: In den Konditionen fallen Privatkredite aufgrund der ohne Verwendungszweck fehlenden Sicherheiten zwar oft schlechter aus, als zweckgebundene Kredite zur Autofinanzierung. Jedoch sind sie eine gute Möglichkeit, davon zu profitieren, im Autohaus bar bezahlen zu können. Lässt man sich die Kreditsumme auszahlen, kann man den Wagen zum Komplettpreis vor Ort bezahlen und hat dennoch den Vorteil günstigerer Konditionen als im Autohaus auf seiner Seite. Und noch ein Plus bieten Privatkredite zur Finanzierung eines Autos: Wer aus Ersparnissen eine Anzahlung auf das KFZ leisten kann, braucht nur die Differenz als Kreditsumme aufnehmen. Das verringert die Raten und die finanzielle Belastung insgesamt.
Beide Arten der KFZ-Finanzierung mittels Ratenkredit, ob zweckgebunden oder nicht, werden von Autohäusern in aller Regel nicht angeboten. Zwar mögen der Wegfall einer Anzahlung und ein niedrigerer effektiver Jahreszins von Automobilbanken zunächst verlockend klingen. Doch häufig wird dieser vermeintliche Vorteil durch höhere Rückzahlungsraten und insbesondere die Abschlussrate nicht selten schnell zunichte gemacht.

Wie und wo sollte man einen Autokauf finanzieren?

Im Idealfall ist es dem Autokäufer möglich, zumindest eine Anzahlung aus eigenem Kapitalvermögen zu leisten. Wer sogar den gesamten Kaufpreis bar aufbringen kann, darf sich auf eine Ersparnis von durchschnittlich 30 Prozent freuen. Ist dies nicht möglich, sollte man für die verbleibende Summe (Kaufpreis minus Anzahlung) lieber einen zweckgebundenen Ratenkredit aufnehmen, wie ihn Kreditportale im Internet und Hausbanken anbieten. Um von den bestmöglichen Konditionen zu profitieren, sollte unbedingt ein Vergleich gemacht werden und dabei auf die veranschlagte Laufzeit, den Zinssatz, die Ratenhöhe, sowie unbedingt auch auf die Konditionen zu Sondertilgungen achten.

Auf eine Vollfinanzierung, bei der eine Anzahlung entfällt, sollte man nur dann ausweichen, wenn andere Möglichkeiten erschöpft sind. Doch auch in diesem Fall können Ratenkredite bei unabhängigen Banken die günstigere Alternative sein, sodass man zwar einen Finanzierungskredit aufnehmen muss, aber nicht an die Bank des Autohauses gebunden ist, die zum Ende der Laufzeit oftmals Abschlusszahlungen fordern. Auch hier lohnt sich ein Vergleich verschiedener Kreditgeber.

Das Angebot der Autohausbanken sollte nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden. Und generell sollte man keinen Autokaufvertrag voreilig unterschreiben, sondern sich die Unterlagen nach Möglichkeit zur Durchsicht mitgeben lassen oder zumindest die Konditionen der Finanzierung vorab ausführlich erfragen und vor Unterschrift ausführlich mit denen bei unabhängigen zweckgebundenen Ratenkrediten vergleichen.

Redakteur: Markus Gildemeister

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