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Dispokredit: Transparenz beim Zinssatz oftmals nicht gegeben

Zinsen beim Dispokredit nicht transparent

Die Zinsen für Kredite sind seit geraumer Zeit im Keller und seit kurzem gibt es sogar den ersten Kredit, bei dem man weniger zurückzahlt als man bekommt. Grund für diese, aus Verbrauchersicht hervorragende Marktsituation bei den Krediten, ist der Fakt, dass sich auch die Banken bei der Europäischen Zentralbank günstig Geld beschaffen können. Dieses günstige Geld wird dann in Form zinsniedriger Kredite „an den Mann und / oder die Frau“ gebracht. Wer also gerade jetzt zur Finanzierung langgehegter Wünsche auf einen Ratenkredit oder eine Baufinanzierung zugreift, profitiert zweifelsohne von eben jenen historisch niedrigen Zinsen. Banken hätten also allen Grund das Zinsniveau bei Ihren Kreditangeboten gemäß ihren eigenen Möglichkeiten der aktuellen Situation anzupassen – in möglichst transparenter Form. Doch genau das passiert eben nicht. Denn bei einer Kreditart, welche sich bei Verbrauchern aufgrund seiner Einfachheit einer hohen Beliebtheit erfreut, fallen weder die Zinsen noch werden die Konditionen transparent dargestellt. Die Rede ist vom Dispokredit.

Zinstief zieht am Dispokredit vorbei

Wer sich das Marktangebot für Dispokredite anschaut, stellt schnell fest, das sich bei den Zinssätzen für einen Dispokredit im Vergleich zu denen eines Ratenkredits so gut wie gar nichts verändert hat. Der bundesweite Zinssatz für einen Dispokredit beträgt nachwievor um die 10 Prozent und hat sich in den 2-3 Jahren lediglich hinter dem Komma bewegt. Hinzu kommt, dass Banken sich oftmals gar nicht einmal genötigt fühlen, den Zinssatz für den von Ihnen angebotenen Dispositionskredit halbwegs transparent zu kommunizieren. Und dies trotz entsprechender Mahnung aus der Politik hierbei eine stärkere Transparenz an den Tag zu legen. Doch damit halten es die Institute ganz unterschiedlich. Woraus folgt, dass wie bereits erwähnt, oftmals nicht wirklich klar ist, wie der Dispozins bei einigen Finanzinstituten überhaupt zustande kommt.

Zinsniveau beim Dispokredit nahezu unverändert

Immerhin zahlen die deutschen Verbraucher rund 9,78 Prozent Zinsen effektiv per anno für einen in Anspruch genommenen Dispokredit. Vergleicht man diesen Wert mit dem des Vorjahres, so darf festgestellt werden, dass sich der Zinssatz um gerade einmal 0,13 % nach unten bewegt. Festgestellt bei einem Vergleich der Konditionen von insgesamt 1.433 Banken. Angesichts der allgemeinen Zinssituation am deutschen Kreditmarkt eine fast schon lächerliche Entwicklung. Was im Rahmen der Auswertung besonders auffällt, ist der Fakt, dass insbesondere regional aktive Finanzinstitute einen besonders hohen Zinssatz bei seinen Dispokredit-Angeboten veranschlagen. Was sich in Zahlen ausgedrückt so darstellt: das Gros der regional aktiven Banken setzte den Zinssatz für einen Dispokredit im Durchschnitt bei rund 13 % effektiv per anno an, wo hingegen Direktbanken oftmals auch deutlich unter der 10 % Marke liegen.

Transparenz bei Kosten für den Dispokredit stark banken-abhängig

Eins vorweg: Auch wenn sich bei den Zinsen insgesamt wenig geändert hat, ist es für die Bankkunden im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich nachvollziehbarer geworden, wie die jeweils aktuellen Dispozinsen ihrer Bank zustande kommen. Grund hierfür ist das 2016 in Kraft getretene Zahlungskontengesetz. Auf Basis dieses Gesetzes sind die Finanzinstitute verpflichtet, die Höhe der Zinsen im Internet klar, eindeutig und auffallend auszuweisen. Doch was auf dem Papier geregelt ist, muss noch lange keine vollständige Umsetzung in der Praxis bedeuten. Denn ein unabhängig durchgeführter Test eines renommierten Finanz-Magazins führte Folgendes zu Tage:

  • Bei fünf der überprüften Institute war der Zinssatz für die Tester überhaupt nicht ersichtlich. Bei anderen fand sich der Dispozins unter Stichworten wie „Wohnimmobilienkreditrichtlinie Girokonto“ oder „Wunschkredit“. Bei einer Bank wird der Zinssatz beim Dispokredit lediglich auf der Online-Präsenz kommuniziert.
  • Einige Banken bilden die Höhe ihrer Dispozinsen offenbar nach dem Muster „Referenzzinssatz plus Aufschlag von x Prozent“ ab. Damit behält sich die Bank eine für den Kunden nicht sofort erkennbare „Flexibilität“ bei der Zinsberechnung bei.
  • Bei anderen hängt der Dispozins von der Bonität der Kunden ab. Je schlechter also der Kreditscore, desto höher der Zinssatz.
  • Ein weitere Variante, die eigene Festlegung zu umgehen: Einige Banken senken den Dispozins nicht mehr, sobald der Referenzzins in den negativen Bereich rutscht.
  • Dass selbst bei negativem Referenzzins der Dispozins noch steigen kann, zeigt etwa der Fall einer Regionalbank. Diese hatte seit der letzten Untersuchung ihren Dispozins um knapp zwei Prozent erhöht, in dem sie einfach die entsprechende Klausel geändert hat. Aus dem Aufschlag von acht Prozent auf den Referenzzins wurden kurzerhand zehn Prozent.

Redakteur: Markus Gildemeister

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