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03.07.2019

Dispokredite – eine dauerhafte Lösung?

Schnell ein wenig mehr Geld im Portemonaie benötigt? Kein Problem – der Dispokredit zum eigenen Konto macht es möglich. Schnell an den Automaten, Geld abgehoben und das war es. Schnell, einfach, unkompliziert. Doch das Angebot hat Tücken…..und seinen Preis.
Dispokredite – eine dauerhafte Lösung?

Oft hat man den Eindruck, die einzige Zielgruppe ohne Chancen auf einen Dispositionskredit seien Kinder und Jugendliche. Doch schon diese Einschätzung entspricht nicht zwingend den Tatsachen am Kreditmarkt. Denn selbst Minderjährige können – bei entsprechender Haftung und Zustimmung durch die Erziehungsberechtigen – einen gewissen Kreditrahmen als Extra zum Bankkonto in Anspruch nehmen. Wobei dies in der Tat eher eine Ausnahme ist, denn die meisten Banken werden dies kaum in Betracht ziehen. Die Vermutung, Geringverdiener hätten kaum Aussicht auf Erfolg bei einem Dispokredit-Antrag, ist hingegen nicht allgemein korrekt. Dass selbst Menschen mit sehr niedrigem Einkommen einen Dispokredit erhalten können, liegt an den Rahmenbedingungen vonseiten der meisten Banken.

Wie viel „Dispo“ kann ich als Kontoinhaber bekommen?

Die große Mehrheit aller Banken arbeitet nach einer klaren Regel: Kontonutzer können fast bei allen Filial- und Direktbanken einen Dispo bekommen, allerdings wird fast immer vorab bereits eine Obergrenze angesetzt. Das Zwei- bis Dreifache des monatlichen Nettoeinkommens gilt gewissermaßen als Branchen-Standard. Indes greift diese Regelung normalerweise vor allem für Bankkunden mit einem „normalen“ Einkommen. Abweichungen davon sind möglich. Und zwar nach oben und unten.

Gültigkeit hat dies insbesondere für diese Gruppen:

• Kunden mit überdurchschnittlich hohen regelmäßigen Geldeingängen

• Personen, die staatliche Leistungen als „Einkommen“ beziehen

• Selbstständige und Freiberufler ohne monatliches Festeinkommen

• Kontoinhaber, die wiederholt den Dispositionskredit überziehen/überzogen haben

Die zuletzt genannten Kunden sollten vor allem eine Gefahr im Hinterkopf behalten. Gemeint ist die unerwartete Aufforderung zur vollständigen Erstattung des Saldos.

Besteht die Gefahr einer vorzeitigen Kreditrückforderung?

Genau diese Frage ist bei genauer Betrachtung aus zweierlei Gründen wichtig. Zum einen sollten Sie als Kundin oder Kunde nicht ständig Gebrauch von der individuell definierten Kreditlinie machen oder das Konto sogar darüber hinaus ins Minus bringen. Die Hausbank wird unter Garantie einige Male eine Auge zudrücken. Schließlich fallen die Zinsen für eine geduldete Überziehung in aller Regel sogar noch üppiger als der marktübliche Dispo-Zins aus. Und schon dieser kann sich in negativer Hinsicht sehen lassen. Während die Dispokredit-Zinsen pro Jahr ohnehin schon bei zehn Prozent oder darüber liegen, steigen die Kreditzinsen bei Überziehungen meist nochmals um einige Prozent. Die teuersten Angebote am Markt bewegen sich etwa dem unteren Niveau einer typischen Kreditkartenverzinsung. Zudem wird die Bank irgendwann einen Riegel vorschieben.

Die Folge sind die besagten Rückforderungen. Wer jedoch seinen Dispo ständig ausnutzt, wird kaum über die Mittel für einen kompletten Ausgleich des Kontos verfügen. Was dann bleibt ist meist nur die Aufnahme eines weiteren Darlehens. Eine Änderung der Kreditwürdigkeit kann im Übrigen auch zu Korrekturen führen!

Kann die Bank den Dispokredit nachträglich anpassen?

Auch dies ist denkbar. Wenn Sie einen Dispo nutzen, sollten Sie wissen: Es handelt sich immer um Finanzprodukte, bei denen die Bank trotz vorheriger Bewilligung Korrekturen vornehmen kann. Einmal wird gerade der allzu engagierte Einsatz des Kreditrahmens dazu führen, dass Banken Rückstufungen vornehmen. Andererseits haben Kunden ebenfalls bei vielen Banken, gerade bei akutem Bedarf auf Antrag hin höhere Linien einrichten zu lassen. Das Anpassungsrisiko aber spielt vor allem bezüglich der Saldo-Verzinsung eine Rolle. Dies ist insbesondere wichtig, weil viele Verbraucher Dispokredite mit Abrufdarlehen gleichsetzen. Hier liegt aber ein großer Irrtum vor, der erhebliche Mehrkosten nach sich ziehen kann. Nicht zu vergessen: Banken können so oder so ohne Angabe von Gründen etwas an den Details der Kreditvergabe ändern.

Dispozinsen – stets veränderliches Kostenrisiko kennen

Bei Dispositionskrediten orientieren sich Banken am derzeitigen Zinsniveau – wobei meist einige Prozent Aufschlag auf den derzeitigen Leitzins zu erwarten sind. Bei Abrufkrediten werden Zinsen zwar ebenfalls nur für beanspruchte Mittel in Rechnung gestellt. Jedoch erhalten Kreditnehmer vielfach eine gewisse Zinsgarantie für eine vereinbarte Laufzeit. Bei einem Dispokredit behält sich die Bank das Recht vor, jederzeit Senkungen oder Anhebungen der Zinsen vorzunehmen. Gerade aus diesem Grund erwähnen Anbieter meist den veränderlichen Sollzins als Basis der Dispositionskredite. Nebenkosten können durch mangelnde Deckung anfallen.

Mehr Dispo durch höhere Gehaltseingänge?

Hier lautet die Antwort: Es kommt darauf an. Wer als Freiberuflicher oder Selbstständiger Dispositionskredite nutzt, sollte bei Aufstockungswünschen eher nicht nach ein oder zwei besseren Monaten mit einer Bewilligung der Bank rechnen. Angestellte, die eine Gehaltserhöhung oder andere ergänzende Mittel nachweisen können, haben aber ausgesprochen gute Karten in der Verhandlung über höhere Kreditlinien. Selbstständige oder freiberufliche Bankkunden werden höchstwahrscheinlich für mehrere Monate mit deutlich besseren Einkünften nachweisen müssen. Immer sollten Sie sich dabei die Frage stellen: Ist der Dispokredit tatsächlich auf lange Sicht die richtige Wahl?

Dauernutzung des Dispokredits – die schlechteste aller Optionen

Dass Banken Dispositionskredite grundsätzlich als vorübergehende Lösung offerieren, hat nicht nur rechtliche Gründe. Denn Banken müssen Kunden auf die Risiken und hohen Kosten hinweisen. Vor allem sind die Darlehen nun einmal nur als Überbrückung gedacht. Das teilt Ihnen die Bank auch mit und wird bei konstanter Auslastung von Zeit zu Zeit eine Umschuldung auf einen Ratenkredit empfehlen. Und dieser Schritt ist sinnvoll im Sinne der Kosteneingrenzung. Vielleicht ist es ein Überdenken der eigenen Ausgaben erforderlich? Benötigen Sie wirklich nur kurzfristig mehr Geld, als Sie auf dem Konto haben, ist der Dispo eine unbürokratische Option. Auf Dauer aber ist jeder andere Kredit die bessere Alternative. Einzige Ausnahme: die Kreditkarte. Sie ist wie erwähnt noch kostspieliger, ungeachtet der Bequemlichkeit, mit der Zahlungen und Abhebungen mit der Plastikkarte verbunden. Dies aber ist ein anderes Thema.

Vergessen Sie beim Dispo also niemals mögliche Kosten, sondern führen Sie sich gerade auch die Kündigungsoption der Banken vor Augen. Kommt sonst die Aufforderung zum Kontoausgleich, ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Selbst Insolvenzen sind möglich, wenn Sie anderweitig keinen Kredit bekommen für die Kompletttilgung des Kontosaldos.

Redakteur: Markus Gildemeister

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