Dispokredit

Der Dispokredit:
Lohnt er sich im Notfall?

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
Sie zahlen zurück
Zahlbar am 01-01-0000 Sollzins 15%
Beispiel
2-Raten Option
Wissenswertes
  • In nur 5 Minuten beantragt
  • Schufa-Eintrag? Kein Hindernis!
  • Morgen Geld auf Ihrem Konto
  • Ohne Vorleistung
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Persönlicher Kontakt
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(Montag - Freitag 9:00 - 17:30)

Wer kennt diesen Spruch nicht: Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig! So lustig dieser Spruch klingen mag, so folgenschwer ist er in der Realität für diejenigen Menschen, welche sich regelmäßig in dieser Situation wiederfinden. Da werden auf der einen Seite die Tage bis zur nächsten Gehaltszahlung gezählt und zum anderen mit Bangen auf die fortlaufenden Abbuchungen vom Girokonto und dessen Abrutschen ins Minus geschaut. Schlimm wird es dann, wenn aufgrund mangelnder Kontodeckung Rechnung nicht mehr bezahlt werden können und Überweisungen platzen. Für Menschen, die keinen Sparbetrag auf ihrem Sparbuch oder Girokonto als Notfallreserve liegen haben, kann eine überfällige Rechnung mit den entsprechenden Mahngebühren sehr teuer werden. Da wundert es nicht, dass sich der sogenannte Dispokredit großer Beliebtheit erfreut.

Jeder 3. Bundesbürger nutzt den Dispokredit

Laut einer aktuellen Umfrage der Postbank wird der Dispokredit mittlerweile von jedem 3. Bundesbürger genutzt. Trotz der oftmals mit dem Dispokredit verbundenen hohen Zinsen haben sich rund drei Viertel aller Menschen in Deutschland über ihre Hausbank einen Dispositionskredit einrichten lassen, der von immerhin 29 Prozent aller Befragten genutzt wird. 23 Prozent davon nutzen den Dispokredit nur gelegentlich und sechs Prozent in regelmäßigen Abständen. Der Grund für dieses hohe Maß der Nutzung ist die mit dem Dispokredit wahrgenommene Flexibilität und die Unkompliziertheit der Inanspruchnahme. Die teilweise doch immens hohen Dispozinsen scheinen da bei den Verbrauchern kaum abzuschrecken.

Der Dispokredit ist als Notfallkredit aufgrund seiner Kosten nicht geeignet

Doch genau in dieser Ignoranz hinsichtlich der Zinsbelastung und dem Fakt, das hinter der Inanspruchnahme keine feste Regelung der Kredittilgung steht, steckt eine hohe Gefahr der Überschuldung. Zwar erfolgt der Ausgleich des Dispokredit direkt über den Geldeingang als sofortige Verrechnung, jedoch ist die eingeräumte Höhe des Dispokredit meist das 2-5 fache des monatlichen Einkommens. Wer diesen Kreditrahmen kontinuierlich voll ausschöpft, schiebt trotzt regelmäßigen Gehaltseingangs Monat für Monat eine Schuldenberg vor sich her, der zudem durch die monatlich anfallenden Zinsen immer teurer wird. Insofern sollte sich ein jeder Bankkunde die Frage stellen, ob ihm mit dem Dispo oder doch eher mit einer Finanzierung in Form eines festen, monatlich zu tilgenden Ratenkredit wirtschaftlich besser geholfen wäre.

Die Wahl hängt dabei gänzlich von der Höhe des Betrages und der Dauer der Notwendigkeit ab. Für einen kurzen Engpass empfiehlt sich hier auch ein Kurzzeitkredit beziehungsweise Minikredit, für größere Anschaffung ist, wie bereits erwähnt, ein Ratenkredit eindeutig die sinnvollere Variante.

Redakteur: Markus Gildemeister

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