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Wie Studenten die Chancen auf einen Kredit erhöhen

Wer später mal in einer gehobenen Position des Berufslebens viel Geld verdienen möchte, benötigt hierzu eine hohe Grund-Qualifikation. Was bedeutet: ein Studium ist Grundvoraussetzung. Das Problem, das sich für viele angehende Studenten jedoch stellt ist, wie das Studium eigentlich finanziert werden kann?
Chancen auf einen Studentenkredit erhöhen

Endlich das Abi in der Tasche – und wie weiter? Jedes Jahr entscheiden sich hunderttausende Abiturienten für ein Studium. Mit dem Bachelor oder Master winken schließlich die Aussicht auf einen guten Job und die Chance auf ein hohes Einstiegsgehalt. Bis es soweit ist, müssen die 1,8 Millionen Studenten und knapp 980.000 Studierende an Fachhochschulen für Jahre die „Schulbank“ drücken. Was die Zahlen des Statistischen Bundesamts am Ende nur erahnen lassen, sind die Herausforderungen, denen sich Studenten gegenübersehen. Auf der einen Seite geht es hierbei um die fachlichen Aspekte. Jedes Semester sind Klausuren, Prüfungen oder Testate abzulegen. Und jedes Jahr gibt es Studenten, die den Anforderungen nicht gewachsen sind.


Andererseits kostet ein Studium Geld. Studenten in Deutschland haben das Glück, um hohe Studiengebühren einen Bogen machen zu können. Trotzdem wollen Miete, Telefon oder Auto finanziert sein. Und Studenten haben Wünsche – etwa im Hinblick auf Ferien oder einen neuen Laptop, den es auch fürs Schreiben von Studienarbeiten oder der Bachelor-Arbeit braucht. Wie diese kleinen und großen Wünsche finanzieren? Beim Thema Kredit beißen Studenten leider immer wieder bei Banken auf Granit.

Kredite für das Studium werden immer teurer

Als Student ist es gar nicht so einfach, einen Kredit bewilligt zu bekommen. Dies liegt vor allem an der eher schwierigen Situation in Bezug auf die Bonität. Quelle: @ filmfoto – 994859974 / Istockphoto.com

Die finanzielle Situation: Herausforderung Studentenleben

Zu den regulären Ausgaben, die Studenten bestreiten müssen, gehören:

  • Miete (Wohnheim oder WG)
  • Möbel
  • Auto/Mobilität
  • Lehrmaterial (Skripte, Übungshefte usw.)
  • Exkursionen/Praktika
  • Lebensmittel und täglicher Bedarf.

Zum täglichen Bedarf gehören Hygiene- und Kosmetikartikel genauso wie der Handytarif. Eine ungefähre Ahnung, was das Studium kostet, vermitteln Zahlen, die vom Deutschen Studentenwerk kommen. 2016 musste ein Studienanfänger ungefähr 819 Euro pro Monat einplanen. Pauschale Aussagen sind natürlich schwierig. Aber finanziell bewegen sich Studenten oft an der Grenze des Machbaren.

Und genau deshalb haben es Hochschulangehörige ohne Arbeitsvertrag schwer, einen Kredit bei Banken zu bekommen – es fehlen einfach finanzielle Reserven. Hintergrund: Bonität heißt für Banken, dass den Ausgaben (auch aus schon bestehenden Krediten) immer noch ausreichend hohe Einnahmen gegenüberstehen.

Aber ich bekomme doch BAföG? Dieses Argument zieht bei Banken im Allgemeinen nicht. Zumal die Förderung bei vielen Studenten eher schmal ausfällt. Die Kombination aus meist fehlenden Vermögenswerten und die „unsichere“ Einkommenssituation macht es Banken leicht, über einem solchen Antrag den Daumen zu senken. Zumal hier ein weiteres Problem auftaucht. In Deutschland gelten Pfändungsfreigrenzen. Und Studenten unterschreiten diese oft – sogar, wenn neben dem BAföG noch gearbeitet wird.

Die Bonität: Das Zünglein an der Waage

Wie bereits angesprochen sind es die finanziellen Verhältnisse, welche es Studenten schwer machen, einen Kredit erfolgreich zu beantragen. Ob ein Bankkunde kreditwürdig ist, hängt unter anderem von zwei Faktoren ab: Der aktuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und dem Verhalten in Bezug auf die Zahlungsmoral in der Vergangenheit. Leistungsfähig im Sinne eines positiven Entscheids ist, wer als Antragsteller pfändbares Einkommen erzielt. Auf der anderen Seite spielt das Zahlungsverhalten in zurückliegenden Jahren – dokumentiert über die SCHUFA – eine Rolle. Sind nur Positivmerkmale vermerkt, ist eine wichtige Hürde geschafft. Wer als Student in der Vergangenheit allerdings bereits negativ aufgefallen ist, wird sich von der Hoffnung auf einen Kredit verabschieden müssen. Negativmerkmale sind in der Regel ein weiteres K.O.-Kriterium für die Aufnahme eines Kredits.

Bonität verbessern – der Nebenjob

Anträge von Studenten auf einen Kredit scheitern häufig am fehlenden Einkommen. Prinzipiell ist in diesem Zusammenhang denkbar, die Bonität über einen Nebenjob aufzubessern. Die Frage ist allerdings, ob das Ganze tatsächlich reicht. Hintergrund: Wer als Student jobbt, greift hierzu in aller Regel auf sogenannte 450 Euro Jobs zurück. Und das damit bereits genug Geld verdient wird, um eine Kreditvergabe zu rechtfertigen, erscheint meist fraglich.

Eine mögliche Lösung: Studenten arbeiten mehr und verdienen mehr. Allerdings entfallen dann Vergünstigungen für Sozialversicherung und Lohnsteuer. Es stellt sich die Frage, ob solch ein Verhalten – nur für die Kreditaufnahme – sich finanziell wirklich rechtfertigt. Zumal es für Banken wichtig ist, dass es sich um ein unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt. In der Praxis gibt es noch einige Tricks, um die Situation finanziell etwas zu entspannen.

Weitere Kreditnehmer oder Bürgen ins Boot holen

Damit Studenten aller Widrigkeiten zum Trotz einen Kredit bei Banken aufnehmen können, gibt es eine weitere Lösung. Es hat niemand behauptet, dass beispielsweise ein beschäftigter Lebenspartner oder die Eltern als zweiter Kreditnehmer nicht mit ins Boot geholt werden dürfen. Hierüber lässt sich in der Praxis durchaus der Weg Richtung Bankkredit ebnen. Aber Achtung: Bei zwei Kreditnehmern greift immer eine gesamtschuldnerische Haftung. Deren Konsequenzen müssen im Vorfeld klar sein.Eine zweite Option ist die Bürgschaft – oft von Eltern oder Großeltern übernommen. Sollte der Kreditnehmer (sprich der Student) seine Raten nicht mehr zahlen können, greift die Bank auf den Bürgen zurück.

Im deutschen Recht existieren verschiedene Bürgschaftsformen wie:

- einfache/gewöhnliche Bürgschaft
- selbstschuldnerische Bürgschaft
- Globalbürgschaft.

In der Praxis bei Privatkundengeschäften ist die selbstschuldnerische Bürgschaft verbreitet. Letztere stellt für den Bürgen ein gewisses Risiko dar, da sie mit einem Einredeverzicht verbunden ist.

Kredite für das Studium werden immer teurer
Mit einem weiteren Kreditnehmer oder einem Bürgen lässt sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Kredit für Studenten deutlich erhöhen. Quelle: @ stephanhartmann – 480036048 /Istockphoto.com

Der Bank Sicherheiten anbieten

Parallel zur Bürgschaft kann seitens eines Kreditnehmers auch versucht werden, Sicherheiten anzubieten. Diese können einerseits materieller Natur sein – zum Beispiel ein Pkw. Auf der anderen Seite sind in der Praxis auch immaterielle Güter wie Versicherungen ein bewährtes Mittel. Sparverträge wie eine Lebensversicherung oder Bausparverträge kommen hier in Frage. Letztere haben aus Sicht des Studenten den Vorteil, dass hier auch eine Beleihung möglich ist. Da die Höhe des Beleihungswerts immer von den eingezahlten Einlagen abhängt, ist die praktische Anwendbarkeit unterschiedlich zu bewerten. Studenten, deren Eltern sehr früh mit dem Bausparer angefangen haben, genießen hier gewisse Vorteile.

Familiendarlehen in Anspruch nehmen

Es muss nicht immer ein Bankdarlehen sein, wenn es um Kredite für Studenten geht. In der Praxis kann ein Familiendarlehen genauso weiterhelfen wie der Privatkredit. Letzterer ist vielleicht besser als P2P-Kredit oder Private Lending bekannt. Seit einigen Jahren durchaus als Finanzierungsquelle mit praktischem Nutzen in Einsatz, greifen viele Studenten lieber zum Familienkredit. Großeltern sind hier die ersten Ansprechpartner. Zu achten ist in diesem Zusammenhang auf eine möglichst „wasserdichte“ Schriftform. Und jeder Student sollte sich im Klaren darüber sein, dass die private Geldleihe auch das Finanzamt interessieren könnte – entweder wegen der Zinseinkünfte oder vor dem Hintergrund einer steuerrelevanten Schenkung.

Auf staatlich geförderte Kredite zurückgreifen

Ein letzter Aspekt in Bezug auf Kredite für Studenten sind staatlich geförderte Darlehen, mit welchen angehenden Akademikern unter die Arme gegriffen werden soll. Hierbei handelt es sich um:

- KfW Studiendarlehen
- Stipendien
- Dritt-Förderungen.

In letztgenannte Rubrik fallen beispielsweise Kredit, die von gemeinnützigen Organisationen und Religionsgemeinschaften – wie den Kirchen – vergeben werden. Solche Darlehen sind oft mit speziellen Konditionen ausgestattet, welche Studenten eine Tilgung erleichtern sollen.
Teils ist die Rückzahlung auch erst nach Abschluss des Studiums vorgesehen. Zu beachten ist an diesem Punkt immer der Höchstbetrag für die Kredite. So sind beispielsweise für den KfW Studienkredit lediglich Summen zwischen 100 Euro bis 650 Euro pro Monat vorgesehen. Dies stellt eine tolle Ergänzung der Finanzmittel dar, reicht aber im Normalfall nicht, um alle Kosten im Studium zu decken.
Vorteilhaft sind diese Formen des Studienkredits, wenn weder Sicherheiten noch Einkommen zur Voraussetzung für eine erfolgreiche Beantragung gemacht werden.

Fazit: Studentenkredite sind nicht unmöglich

Wollen Studenten einen Kredit beantragen, winken viele Banken ab. Einfach die Flinte ins Korn werfen, ist allerdings der falsche Ansatz. Auch wenn Privat- und Geschäftsbanken die Vergabe eher kritisch sehen, ist sie nicht komplett unmöglich. Im Gegenteil: Wer alle Chancen und Möglichkeiten als angehender Akademiker auslotet, kann durchaus einen Kredit aufnehmen. Es kommt nur darauf an, sich über einige Sachverhalte klar zu sein. Die Vergabe bei Banken ist immer an die Bonität gebunden – sprich Einkommen und Sicherheiten. Geförderte Darlehen spielen in einer ganz anderen Liga. Hier haben auch Studenten Chancen, die keine zusätzlichen Einkünfte erzielen. Dass aber auch diese Kredite zu tilgen sind, sollte sich von selbst verstehen.

Bildquellen:

filmfoto – 994859974 / Istockphoto.com
stephanhartmann – 480036048 /Istockphoto.com

Redakteur: Markus Gildemeister

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