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27.11.2019

Black Friday: Shopping Irrsinn oder einfach nur Schnäppchenjagd?

Black, Friday, Cyber Monday, CyberWeek, Back Sales Week – die Bezeichnungen für den alljährlichen Shopping Wahnsinn Ende November sind so vielfältig als auch nichtssagend. Und dennoch versetzen diese Begriffe Jahr für Jahr die Verbraucher in Zustände, die die einen als wahnsinnig und irre bezeichnen, die anderen bestenfalls mitleidig den Kopf schütteln. Was ist dran an diesem Black Friday Phänomen?
Black Friday Shopping

Das Datum des sogenannten Black Friday könnte kaum besser gewählt sein: Es ist Ende November, die meisten haben von ihrem Arbeitgeber das monatliche Gehalt und bestenfalls noch Weihnachtsgeld erhalten. Zudem steht Weihnachten in knapp 4 Wochen vor der Tür. Bedeutet sich so langsam, aber sicher Gedanken über die Geschenke für Familie und Freunde zu machen.

Immerhin markiert dieses Shopping-Event so etwas wie den Auftakt zum Weihnachtsgeschäft. Entsprechend wird seitens der Händlerschaft das Ganze mit einem entsprechend großen Marketingaufwand begleitet. Was dazu geführt hat, dass es mittlerweile nicht nur jenen berühmten Freitag geht, sondern mittlerweile um eine ganze Woche.

Was liegt also näher als eben jene berühmt-berüchtigte Black Friday Woche Ende November zu nutzen? Zahlreiche Shops, sei es online oder der stationäre Handel, locken mit Rabatten von bis zu 70 % und ungezählten Sonderaktionen. Wer also jetzt nicht zuschlägt und somit sein, für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung stehendes Budget nutzt, gehört bestraft.

Black Friday zieht alle in den Bann? Mitnichten!

Sollte man meinen, ist aber erstaunlicherweise nicht so. Den laut einer aktuellen FORSA Umfrage scheint der deutsche Verbraucher doch nicht so wild auf eben jene „schwarze“ Rabatt-Woche am Ende eines jeden Jahres zu sein. Gerade einmal vier Prozent der von FORSA befragten Deutschen gaben mit Entschlossenheit, den Black Friday für Einkäufe zu nutzen. Im Gegensatz dazu ist fast jeder fünfte Befragte (18 Prozent) ist hinsichtlich seiner Kaufentscheidungen völlig unentschlossen. Wobei sich aus der Umfrage – wenig erstaunlich – bei produktbezogenen Kaufabsichten wie erwartet, ein recht klares Bild abzeichnet:

Von den Befragten, die (vielleicht) am Black Friday einkaufen wollen, haben

  • 55 Prozent vor, etwas aus dem Bereich der "Unterhaltungselektronik" zu shoppen
  • 48 Prozent gibt an, etwas aus der Kategorie Mode kaufen zu wollen
  • 46 Prozent aus dem Bereich Freizeit und Sport
  • 45 Prozent aus dem Bereich Haushaltsgeräte / weiße Waren
Wie zu erwarten weist das Shoppingverhalten zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede auf. Dies fällt vor allem bei der Wahl der Shopping-Kategorien ins Gewicht:
  • 41 Prozent der Frauen würden sich für den Kauf von Spielwaren und Kinderausstattung entscheiden (Männer 31 Prozent)
  • 40 Prozent der Frauen würden bei Büchern zuschlagen (Männer 21 Prozent)
Wo hingegen 65 Prozent der Männer etwas aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik kaufen würden, jedoch nur 44 Prozent der Frauen. Und ganze 77 Prozent der Deutschen haben laut der Umfrage des Instituts FORSA gar nicht erst vor, die Angebote am Black Friday in Anspruch zu nehmen. Wer hätte das gedacht?

Black Friday Angebote sind nicht per se echte Schnäppchen!

Dennoch: Für diejenigen Verbraucher, welche den Shopping-Events des „schwarzen Freitags“ für sich nutzen wollen, bieten sich zweifelsohne zahlreiche Chancen gute Schnäppchen zu machen. Doch es gilt sich auch im Klaren darüber zu sein, dass nicht jedes vordergründig rabattierte Produkt auch ein wirkliches Schnäppchen ist.

So hat ein großes deutsches Preis-Vergleichsportal bei Stichproben herausgefunden, dass

  • 74 Prozent der untersuchten Produkte am Black Friday 2018 günstiger waren als in den vier Wochen davor
Wer echte Schnäppchen mit mindestens 20 Prozent Preisreduktion beziehungsweise Ersparnis ergattern wollte, musste jedoch schon etwas genauer hinsehen. Denn im realen Preisvergleich über das ganze Jahr hinweg, waren lediglich 14 Prozent der geprüften Produkte aus der Stichprobe um eben jene 20 Prozent reduziert.

In den 50 am stärksten nachgefragten Produkt-Kategorien während des Shopping Events rund um den Black Friday lag die durchschnittliche Preisersparnis bei lediglich 6 Prozent. Bei Gesellschaftsspielen (19 Prozent), Gamepads (19 Prozent) und Spielekonsolen (15 Prozent) konnten Verbraucher am meisten sparen.

Bestätigt wird dieser Stichproben Test auch seitens vergleichbarer Tests der Verbraucherzentrale NRW. Auch sie zeigen, dass die Preisreduzierungen an solchen Rabatttagen durchschnittlich – statt versprochener 50 Prozent Rabatt und mehr – real nur bei unter 20 Prozent lagen.

Black Friday – für den Handel Big Business! Und für Verbraucher?

Schaut man sich all diese Statistiken an, darf die Frage nach „Wem bringt der Black Friday“ am meisten?“ gestellt werden. Und sie lässt sich auch hier mit Zahlen recht eindeutig beantworten. So werden nach Schätzungen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) allein an den Tagen des Black Friday (29.11.) und dem sogenannten Cyber Monday (02.12.2019) etwa 3,1 Milliarden Euro umgesetzt. Stimmen die Schätzungen, sind das 22 Prozent mehr als 2018. Noch Fragen?

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)