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31.10.2019

Sind Alltagskredite sinnvoll oder nicht?

Nicht immer werden Kredite aufgenommen, um damit eine notwendige Anschaffung zu finanzieren oder aufgrund unerwarteter Rechnungen etc. schnell zusätzliche Liquidität zu gewinnen. Nicht selten werden Kredite aufgenommen, um sich etwas vermeintliche „Alltägliches“ zu leisten, um sich Wünsche zu erfüllen, die jedoch bei objektiver Betrachtung nicht zwingend notwendig sind. Wie sinnvoll beziehungsweise gefährlich sind solche „Alltagskredite“?
Alltagskredite sinnvoll oder schuldenfalle

Sich einen Wunsch zu erfüllen oder dem Konsum zu erfreuen, obwohl man es sich im Grunde aus den regulär zur Verfügung stehenden Geldmitteln gar nicht leisten kann. Wem kommt das nicht bekannt vor? Und so müssen sie her, die Alltagskredite, Kredite also, die man aufnimmt, um sich Geschenke und Reisen leisten zu können oder andere Dinge zu gönnen, die ins aktuelle Budget nicht hineinpassen. Meist handelt es sich dabei um Dispokredite oder Finanzierungen, also Ratenkäufe. Bisweilen werden aber auch Privat- oder Ratenkredite über kleinere Summen in Anspruch genommen, sodass man sie in aller Regel als Minikredite oder Kleinkredite einstufen kann. Wie jeder Kredit sollte jedoch auch die Aufnahme eines Alltagskredits gut überlegt sein. Denn wie bei jedem anderen Kredit, gehen auch mit kleinen Darlehen Nachteile einher.

Urlaub, Weihnachten und Geburtstag auf Kredit?

Alltagskredite – vor allem in Form von Dispositionskrediten – sind häufig teurer als die Konditionen von Ratenkrediten. Schon deshalb ist ein Familienfest auf Pump keine überzeugende Idee. Dass der Dispokredit sich nicht auf die Bonität oder den Schufa-Score auswirkt, kann man zwar als Vorteil gegenüber anderen Kreditformen werten. Jedoch ist er mit einem im Schnitt zweistelligen Zinssatz die teuerste Form eines Alltagskredits.

Alle anderen Kredite, die man für alltägliche Ausgaben aufnehmen kann, wirken sich indes auf den persönlichen Schufa-Score aus. Nicht zwingend gänzlich negativ – vor allem dann nicht, wenn die Kredite zuverlässig und regelmäßig bedient werden. Wer aber häufig auf Kredite zurückgreift, vielleicht innerhalb weniger Jahre immer neue aufnimmt, riskiert seine Bonität. Auch dann, wenn es sich jeweils um geringe Kreditsummen handelt.

Wünsche zu haben, ist selbstverständlich. Jedoch riskiert man damit, über seine Verhältnisse zu leben, auch, im Ernstfall jegliche Kreditwürdigkeit verspielt zu haben. Wer etwa den Traumurlaub per Kredit bucht und danach in eine unvorhergesehene Notsituation gerät – das kann von der unerwarteten Erwerbslosigkeit über einen spontanen Wasserrohrbruch im Eigenheim bis zu einem Totalschaden am Kfz alles sein –, steht schlecht da, wenn er dann auf einen Kredit angewiesen ist.

Fallstricke kennen, Risiken abwägen

Ein finanzierter Urlaub oder ein Darlehen für teure Accessoires und Geschenke birgt die gleichen Risiken, wie jede andere Art der Kreditaufnahme auch. Die anhaltende Niedrigzinsphase macht Kredite auch für alltägliche Ausgaben natürlich verlockend. Hinzu kommt, dass immer mehr Anbieter – vor allem im Internet – damit locken, auch bei schwächerer Bonität, geringerem Einkommen und weniger Sicherheiten Kredite zu vergeben. Das kann für finanzschwächere Menschen der Anfang einer gefährlichen Abwärtsspirale sein, wenn sie Probleme bekommen, die meist bei schlechteren Voraussetzungen zu entsprechend schlechteren Konditionen vergebenen Kredite zurückzuzahlen. Das Risiko, die Bonität zu verzocken, die für wirklich dringende Überbrückungsdarlehen benötigt würde, ist dabei hoch.

Es gibt Gründe, dass Kredite nicht in jeder Situation und zu den gleichen Konditionen für jedermann vergeben werden. Am Ende bleibt man sonst Geld säumig, das sich der Kreditgeber problemlos von Inkasso-Unternehmen hohlen kann. Als Kreditnehmer aber bleibt man obendrein noch auf den Gebühren und Zuschlägen dieser Vermittler sitzen. Das verringert den Schuldenberg nicht, sondern macht ihn nur noch größer. Besser ist es also, auf das Objekt der alltäglichen Begierde – ob Schuhe, Tasche oder Urlaub – hinzusparen, wenn es die aktuellen Möglichkeiten überschreitet. Es verreist und entspannt sich auch entschieden besser, wenn man im Hinterkopf nicht von den Gedanken an Raten, Zinssätze und Schufa-Scores geplagt wird.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)