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Einseitige Vertragsänderung beim Kredit: Darf die Bank das?

Soll eine vereinbarte Zusammenarbeit zwischen 2 Parteien in die Praxis gebracht werden, so liegt dem in der Regel ein Vertrag zugrunde. Dieser Vertrag regelt Rechte und Pflichten und soll beiden Parteien Sicherheit geben. Was aber wenn eine Partei die Vertragsregeln ändert? Geht das so einfach?
Unzulässige Änderung der Kreditbedingungen

Nehmen wir einmal folgende Situation an: Man geht zu seiner Bank, um dort einen Kredit zu beantragen. Die offeriert ein attraktives Kreditangebot und es kommt zu einem entsprechenden Kreditvertrag. Im Kreditvertrag ist geregelt, das die monatlichen Ratenzahlungen zur Tilgung des Kredits immer zum 1. Eines neuen Monats vom Bankkonto des Kreditnehmers eingezogen werden sollen. In den ersten Monaten des gemeinsamen Kreditgeschäfts läuft alles rund. Die Bank zieht wie vereinbart die Raten zum Monatsanfang ein und die Tilgung des in Anspruch genommenen Kredits läuft einwandfrei. Doc plötzlich ändert die Bank einseitig die Bedingungen des Kreditvertrags. Das Anliegen? Die kreditgewährende Bank möchte die Rate nun nicht mehr zum 1. des neuen Monats einziehen, sondern bereits zum 26. des Vormonats. Doch ist dies eigentlich erlaubt?

Bank nennt technische Änderung als Notwendigkeit für Vertragsänderung

Die Bank selbst nennt beispielsweise notwendige technische Änderungen als Grundlage für die einseitige Vertragsänderung. Nun sollte man meinen, dass es im Grunde kein Problem sei, ob nun das Geld erst wie vereinbart zum 1. des neuen Monats oder eben halt am 26. des laufenden Monats vom Konto abgebucht wird. Doch so leicht ist eine solche, lapidar erscheinende Änderung nicht zu sehen, denn es können sich hieraus eindeutig finanzielle Nachteile für den Kreditnehmer ergeben. So beispielsweise, wenn durch den früheren Einzug der Kreditrate das Bankkonto des Kreditnehmers ins Minus rutscht und somit Dispozinsen anfallen. Ein finanzielles Risiko, welches insbesondere dann besteht, wenn die Kreditrate vor dem nächsten Gehaltseingang dem Konto belastet wird. Hier findet also eine einseitige Vertragsänderung zu Lasten des Kreditnehmers statt.

Kreditverträge müssen eingehalten werden

Grundsätzlich gilt, dass einseitiges Ändern von Kreditverträgen beziehungsweise das Verändern einzelner Vereinbarungen innerhalb solcher Vertragswerke nicht zulässig sind. Hier gilt das Prinzip „Pacta sunt servanda“ >> Verträge sind einzuhalten. Entsprechende Bestätigung jener Regel findet sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Paragraph 323 BGB ff. INosfern gilt, das man als Kreditnehmer ein gesetzlich festgelegtes Recht auf Einhaltung der Vereinbarungen aus einem Kreditvertrag heraus hat. Das einseitige Ändern von Kreditvereinbarungen seitens der kreditgewährenden Bank ist somit unzulässig.

Redakteur: Markus Gildemeister

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