Kredit für Bildung

Kredit für Bildung: Die verschiedenen
Möglichkeiten der Darlehensbeschaffung

Betrag
  100
€ 100
(Erstkunden max. 600 €)
€ 1500
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
Sie zahlen zurück
Zahlbar am 01-01-0000 Sollzins 15%
Beispiel
2-Raten Option

Kredit für Bildung – welche Möglichkeiten gibt es? Bildung gilt zweifellos als eine gute Investition in die Zukunft. Allerdings ist Bildung auch mit finanziellen Einschränkungen verbunden. Denn während der Schulzeit bzw. während des Studiums verdienen Betroffene selten (ausreichend) Geld, um die Kosten des täglichen Lebens decken zu können. Nicht wenige Schüler und Studenten müssen deshalb auf finanzielle Hilfe in Form eines Bildungskredites zurückgreifen. Dabei existieren mehrere Möglichkeiten, einen Kredit für Bildung aufzunehmen.

Über den Bildungskredit der KfW

Der wohl bekannteste Kredit für Bildung ist der Bildungskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz „KfW“. Dabei handelt es sich vor allem um einen Kredit für Studenten, wobei auch Schüler auf dieses Angebot zurückgreifen können. Allerdings unterliegt der Bildungskredit der KfW bestimmten Voraussetzungen.

So muss beispielsweise das zugrunde liegende Studium an einer BAFÖG-anerkannten inländischen Schule durchgeführt werden und darf nicht länger als 12 Semester in Anspruch nehmen. Ein generelles Höchstalter von 36 Jahren gilt. Antragsteller in Ausbildung müssen dieser in Vollzeit nachgehen und sich in den letzten 24 Monaten ihrer Ausbildung befinden. Anderenfalls erfolgt keine Kreditbewilligung. Aufgrund dieser Vorgaben bzw. Bedingungen ist der Bildungskredit der KfW damit längst nicht allen Schülern und Studenten zugänglich.

Klassische Kreditangebote nutzbar

Auch einige herkömmliche Bankhäuser bieten ihren Kunden einen Kredit für Bildung an. Deren Vergabe unterliegt grundsätzlich keinen Beschränkungen hinsichtlich Ausbildung oder Alter und wird daher oft relativ unbürokratisch ausgereicht. So zum Beispiel der Studentenkredit der Deutschen Bank oder der Sparkassen-Bildungskredit.

Banken und Sparkassen achten jedoch naturgemäß sehr auf die Bonität ihrer Kreditantragsteller. Das bedeutet, dass eine Gewährung im Regelfall nur dann erfolgt, wenn diese Einkommen nachweisen können. Eine Tatsache, die auf Schüler oder Studenten nur eher selten zutrifft. Entsprechend schwer kann es sein, einen Bildungskredit auf diesem Wege aufzunehmen. Als Kredit für Studenten bzw. Kredit für Schüler eignen sich die Angebote klassischer Bankhäuser daher nur bedingt.

Mikrokredit / Minikredit als mögliche Alternative

Sogenannte Mini- oder Mikrokredite können eine lohnende Alternative sein. Zumindest, sofern deren Umfang deren Kreditnehmer als Kredit für Bildung ausreicht und die Kreditlaufzeit relativ kurz sein darf. Je nach Angebot sind Kreditbeträge bis 1.500 Euro möglich – bei Laufzeiten von bis zu rund 60 Tagen.

Die Ausreichung solcher Kredite ist meist unkompliziert und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Die Kreditzusage erfolgt im Regelfall bereits online. Bei den meisten Unternehmen ist optional die Auszahlung der Kreditsumme innerhalb von 24 Stunden möglich. Zudem sind Minikredite mit einem Zinssatz ab 7,95 % effektiv per anno günstiger als beispielweise der Dispokredit. Nicht zuletzt verzichten einige der Unternehmen auf eine Abfrage der Schufa-Daten bezüglich der Antragsteller. Sollte es negative Schufa-Einträge geben, hätten diese also keinen Einfluss auf die Kreditentscheidung des Anbieters.

Die Vergabe von Minikrediten erfolgt meist deutlich weniger bonitätsabhängig als bei klassischen Kreditinstituten. Zwar verlangen die meisten Unternehmen Einkommensnachweise, um Anträge zu bewilligen. Allerdings ist das nötige Einkommensniveau häufig so niedrig, dass beispielsweise auch Antragstellern mit einer Nebentätigkeit ihren Wunschkredit erhalten können. Der Grund dafür liegt in der vergleichsweise kurzen Kreditlaufzeit solcher Mikro- bzw. Minikredite.