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Banken setzen noch zu wenig auf Onlinekredite

Studie belegt, dass die meisten deutschen Kreditinstitute die Möglichkeiten von Online-krediten nicht vollständig ausnutzen. Ein Großteil des Kreditgeschäfts wird nachwievor über das Filialnetz abgewickelt.
Studie Belegt: Filialkredit liegt vor dem Onlinekredit

Für Kreditinstitute aus dem Bundesgebiet wird die Konkurrenz durch Onlineangebote auch im Finanzierungsbereich immer größer. So haben sich beispielsweise moderne FinTech-Unternehmen mit Online-Plattformen mittlerweile nicht nur im Anlagebereich, sondern auch im Kreditbereich gut positioniert. Deutsche Kreditinstitute hingegen bieten Finanzierungen bisher zu einem großen Teil nach wie vor über bewährte Vertriebskanäle an, womit in erster Linie Geschäftsstellen gemeint sind. Dies zeigte auch eine kürzlich durchgeführte Umfrage, bei der die renommierte Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers über 40 Kreditinstitute befragte.

Ein Ergebnis der Umfrage bestand darin, dass über 60 Prozent der vergebenen Verbraucherkredite noch über den Vertriebsweg Geschäftsstelle laufen. Demgegenüber machen Onlinekredite aktuell lediglich fünf Prozent des gesamten Kreditvolumens aus. Noch geringer ist die Zahl derjenigen Darlehen, die entweder über mobile Endgeräte oder über Vergleichsportale vergeben werden. Dieser Anteil liegt nämlich lediglich bei einem Prozent. Im Bereich der Baufinanzierungen teilt sich der Vertrieb wie folgt auf:

• 67 Prozent über die Geschäftsstelle

• 24 Prozent über Vermittler

• 12 Prozent online (Internet, Tablet oder Smartphone)

Digitalisierung bisher nur in Teilbereichen vorhanden

Auf der einen Seite bieten mittlerweile zwar zahlreiche Banken ihre Finanzierungen auch online an, was positiv zu bewerten ist. Eher negativ ist auf der anderen Seite jedoch zu betrachten, dass mehr als 30 Prozent der Kreditinstitute im weiteren Ablaufprozess nach wie vor vorrangig auf analoge Schnittstellen zurückgreifen. Daraus resultiert, dass das vorhandene digitale Kundenpotenzial bisher von zahlreichen Kreditinstituten noch nicht ausreichend ausgeschöpft wird. Dies ist zwar einerseits aufgrund über Jahrzehnte hinweg gewachsener Strukturen durchaus verständlich.

Allerdings hat der Online-Markt andererseits schon seit Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, sodass die Kreditinstitute es häufig bisher schlichtweg noch nicht geschafft haben, ihre Strukturen ausreichend zu verändern. Dieses Ergebnis wird ebenfalls durch eine Studie untermauert, denn bisher haben elf Prozent der an der Umfrage teilgenommenen Bankinstitute noch gar keine Digitalisierungsstrategie, bei 33 Prozent der Banken sind entsprechende Maßnahmen noch in der Planung und lediglich 50 Prozent haben Digitalisierungsstrategien bereits in die Praxis umgesetzt.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage besteht darin, dass es durchaus Unterschiede zwischen dem Privat- und dem Geschäftskundenbereich gibt. Zwar besitzen weniger als die Hälfte der Banken im Bereich Firmenkundenkredite bisher eine digitale Strategie. Allerdings ist der Vertrieb bei Geschäftskunden über Smartphone und Tablet dafür mit rund 20 Prozent inzwischen für die Kreditinstitute ein bedeutender Vertriebskanal.

Zusammenarbeit zwischen Banken und FinTechs mit erheblichem Potenzial

Viele Banken haben ihr Potenzial im Bereich Digitalisierung noch nicht ausgeschöpft. Dies trifft ebenfalls auf eine eventuelle Kooperation mit FinTech-Unternehmen zu, die fast immer schon deutlich weiter im Ausbau und Angebot digitaler Strategien sind. Bis dato sind es nur etwa sieben bis acht Prozent der Banken, die bereits mit FinTechs als Teil der eigenen Digitalisierungsstrategie zusammenarbeiten. Dabei existiert wiederum eine deutliche Differenz zwischen Firmen- und Privatkundengeschäft. Während es rund ein Drittel der Banken ist, das eine solche Zusammenarbeit im Geschäftskundenbereich bereits durchführt, trifft dies auf den Privatkundenbereich nur auf 14 Prozent der Bankinstitute zu. Zwar erwarten die Kreditinstitute aus einer Zusammenarbeit mit FinTech-Unternehmen nur geringfügige Auswirkungen im Privatkundengeschäft, aber dennoch sind sie der Auffassung, dass für die Vertriebskanäle bedeutende Folgen eintreten werden.

Es bleibt also für viele Banken noch einiges zu tun, um stärker im Onlinekredit-Bereich sowie im gesamten digitalen Angebotsbereich zu werden.

Redakteur: Markus Gildemeister

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