Onlinekredit

Studie bestätigt:
Onlinekredite sind günstiger als Filialkredite

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Was bisher lediglich als subjektive Feststellung unter potentiellen Kreditnehmern galt, wird nun durch eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität - kurz: DISQ - bestätigt: Onlinekredite sind oft günstiger als in der Filiale abgeschlossene Darlehen. Diese, im Rahmen der Studie gewonnene Erkenntnis gilt dabei nicht nur für Ratenkredite von Direktbanken, sondern auch für Kredit der sogenannten Filialbanken. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ). Dieses hat im Auftrag von n-tv die Konditionen und Beratungsleistungen rund um Ratenkredite von 15 deutschen Filialbanken getestet. So zeigt sich, dass gerade bei den effektiven Jahreszinsen für einen Kredit erhebliche Zinsspannen möglich sind. Für einen Kredit in Höhe von 5.000 Euro verlangten die vom DISQ in Augenschein genommenen Banken effektive Jahreszinssätze zwischen 4,12 und 8,99 Prozent pro Jahr.

Kredite im Internet in der Regel deutlich günstiger

Insbesondere bei einem Punkt überrascht das Ergebnis der DISQ Studie. Die befragten Filialbanken boten in ihrem Internetauftritt für ein und denselben Kredit deutlich günstigerer Zinsen an als in der Filiale der Bank. Dem Marktforschungsinstitut zufolge erhalten Kunden der getesteten Geldhäuser einen Onlinekredit im Schnitt mit einem effektiven Jahreszins von rund 5,36 Prozent. Wird derselbe Kredit jedoch durch den Kreditinteressenten in der Filiale vor Ort abgeschlossen, so liegt der Durchschnittszins für den Filialkredit dann mit 6,67 Prozent per anno um ein Viertel höher – wohlgemerkt: bei gleichen Voraussetzungen! Es liegt also der Schluss nahe, das man als Kreditkunde für einen Filialkredit eine mögliche persönliche Beratung durch einen Mitarbeiter in der Bankfiliale mit einem entsprechend höheren Zinssatz bezahlen muss. Was im Grunde vertretbar ist und viele Kreditkunden auch ohne entsprechenden Widerspruch bereit wären, finanziell in Kauf zu nehmen. Vorausgesetzt, dass damit dann auch eine entsprechend wertige Kreditberatung bei einem Filialkredit durch eìnen Mitarbeiter gewährleistet ist. Für persönliche Beratung müssen Kreditnehmer demnach mehr bezahlen. Für viele ist das in Ordnung − solange die Qualität stimmt. Doch auch in diesem Punkt haben die Tester des DISQ erhebliche Defizite bei den getesteten Finanzinstituten festgestellt.

Beratungsqualität bei Krediten ist lediglich „befriedigend“

Insgesamt fällt das Urteil zum Thema Beratungsqualität der Banken bei Krediten relativ verhalten aus. In Summe bedeutet dies, dass diese Beratungsqualität der unter die Lupe genommen Finanzinstitute aus Sicht des DISQ lediglich als „befriedigend“ bewertet werden kann. Zu den festgestellten Mängeln bei der persönlichen Beratung zählt unter anderem, dass oftmals der individuelle Bedarf des Kunden von den Bankberatern nur oberflächlich ermittelt wurde. Weiterer Kritikpunkt ist die Vermittlung der sogenannten Restschuldversicherung, denn in fast jeder zehnten Beratung fühlten sich die Kunden zum Abschluss einer solchen gedrängt. Dabei empfehlen Verbraucherschützer seit Jahren, eine Restschuldversicherung direkt bei der Bank abzuschließen, da diese oftmals deutlich zu teuer sind und hinsichtlich der Konditionen nicht immer kundenfreundlich sind. Als positiv an der Beratungsleistung vor Ort befand das DISQ hingegen, dass keine Bank eine Kreditanfrage, sondern lediglich eine neutrale Konditionsanfrage bei der Schufa stellte. Sie wirkt sich nicht negativ auf den Schufa-Score des Kunden aus. Die komplette Studie des DISQ gibt es hier.

Redakteur: Markus Gildemeister

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