Ausblick 2017: Kredite bleiben (vorerst) günstig

Ausblick 2017:
Kredite bleiben (vorerst) günstig

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Wer im Jahr 2016 einen Kredit, egal welcher Art aufgenommen hat, profitierte von den historisch niedrigen Zinsen, was sich letztendlich in einer erheblichen Ersparnis bei den Kreditraten darstellte. Wer hier einen ausführlichen Kreditvergleich aller in Frage kommenden Kreditangebote durchführte, durfte sich also berechtigterweise als Gewinner der EZB Politik verstehen. Nun neigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu und es stellt sich die Frage, ob sich dieses Zinsniveau bei den Krediten auch im Jahr 2017 so darstellen wird. Diese Frage wurde nun vor kurzem in der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem recht eindeutigen Statement beantwortet >> „Der EZB-Rat geht weiterhin davon aus, dass die Leitzinssätze der EZB über einen längeren Zeitraum und weit über das Ende des Anleihekaufprogramms hinaus auf dem aktuellen Niveau oder niedriger bleiben werden“, so das offizielle Statement.

EZB-Chef Draghi bleibt bei seiner Null-Zins Politik

Eine Änderung des geldpolitischen Kurses haben die Währungshüter um EZB-Chef Draghi somit nicht in Aussicht gestellt, was im Klartext bedeutet: Die Zinsen für Kredite bleiben auch im Jahr 2017 für den Verbraucher (vorerst) auf einem vergleichbar niedrigen Niveau. Profitieren können von dieser Aussage insbesondere Verbraucher, welche für das nächste Jahr größere, kreditfinanzierte Anschaffungen planen. Insbesondere dann, wenn die Kreditlaufzeiten länger ausfallen sollen. Wer im nächsten Jahr also einen langlaufenden Kredit aufnimmt und die Niedrigzinsphase nutzt, um gleichzeitig auch diesen Niedrigzins über eine längere Zeit festschreiben zu lassen, dürfte so eine nicht unerhebliche Summe sparen. Zudem ist man so bestens gewappnet gegen etwaige doch noch ansteigende Zinsen.

Kreditnehmer jubeln, Sparer bleiben auf der Strecke

So positiv jedoch diese letzte Entscheidung der EZB in diesem Jahr für die Gruppe der potentiellen Kreditnehmer ist, so negativ ist die Aussicht für Sparer. Denn die Entscheidung von Mario Draghi weiterhin der Null Zins Politik zu folgen, bedeutet auch das auf Spareinlagen jedweder Art kaum Zinsen anfallen. Das Parken von Geldern auf Tagesgeld und / oder auf Festgeld Konten dürfte sich angesichts der schwachen Renditen kaum lohnen. Zudem besteht die Gefahr, das entsprechende Einlagen aufgrund der Inflationsrate eher eine „Negativ-Rendite“ abwerfen. Im Klartext gesprochen: Erzielte Renditen aus Tagesgeld – und / oder Festgeldanlagen laufen 2017 Gefahr von der Inflationsrate „aufgefressen“ zu werden. Sparer tun sicherlich gut daran sich 2017 erneut nach alternativen und somit renditestärkeren Anlageformen umzusehen. Und so zeigt sich abermals: Des Einen Freud, ist des Anderen Leid. In dem Fall zahlen also wie auch 2016 in 2017 potentielle Sparer wohl den Preis für die Null-Zins Politik der Europäischen Zentralbank.



Redakteur: Markus Gildemeister
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